Eltern aufgepasst! Hier sind Tipps, wie man die richtige ADHS-Diagnose findet und Krankheiten nicht nur im Internet googelt!
In Deutschland sind ADHS-Diagnosen allzu häufig und können aus anfänglichen Unruhen von Kindern resultieren. Während viele Eltern deine Kinder durch die wachsende Zahl an Diagnosemöglichkeiten schlussendlich verunsichert werden, rät die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zu Vorsicht. Es gibt immer wieder Berichte über falsche Diagnosen und unwissenschaftliche Therapien, die in der Bevölkerung verbreitet werden. Es ist daher ratsam, sich von den verlockenden Internet-Angeboten und vermeintlichen "Schnelllösungen" fernzuhalten und stattdessen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Eine fundierte Diagnose sollte nicht auf der Grundlage von flüchtigen Symptomen oder der neuesten „Trend“ Diagnose-Apps aus dem App Store getroffen werden. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, sich an medizinische Fachexperten zu wenden, die entsprechende Diagnostik-Methoden verwenden. Nur sie können eine ADHS-Diagnose wirklich stellen, die auf überprüfbaren und medizinisch fundierten Kriterien basieren.
Des Weiteren rät die Verbraucherzentrale zur kritischen Überprüfung von Therapiemethoden: Viele der angebotenen Therapien stammen aus dem Internet und sind meist unbewiesen oder gar fadenscheinig. Eltern sollten darauf achten, dass Therapeuten eine fundierte Ausbildung und Qualifikation nachweisen können, um den Kindern ebenfalls die bestmögliche Unterstützung bieten zu können.
Für Eltern ist es eine emotional herausfordernde Zeit, aber sie sind nicht allein! Suchen Sie den Austausch mit anderen betroffenen Eltern, um von ihren Erfahrungen zu lernen. Zahlreiche Selbsthilfegruppen bieten dazu Plattformen, die helfen, den richtigen Weg durch den Therapie-Dschungel zu finden.
Mainz (lrs) - Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt vor falschen ADHS-Diagnosen und unwissenschaftlichen Therapien. «Die Diagnose sollte aus.