Reinhold Messner hat genug von Kickls Berg-Vergleichen – und wir auch!
In einem unerwarteten Polit-Duell hat FPÖ-Chef Herbert Kickl die Besteigung des Mount Everest mit seinem eigenen Aufstiegsweg zur politischen Macht verglichen. Bei einer Wahlkampf-Rede in Graz führte Kickl einen durchaus gewagten Vergleich an und ließ den Zuhörern wissen, dass er sich wie Messner fühlt, als könne er die Gipfel der österreichischen Politik erklimmen. Für viele war dieser Vergleich ein sprachloses, aber auch amüsantes Unverständnis der Herausforderungen, die echte Bergsteiger täglich meistern. Kein Wunder, dass Messner, die Legende des Hochgebirges, wenig amused über diese Verbindung ist.
Der Bergsteiger Reinhold Messner, bekannt als der erste Mensch, der den Mount Everest ohne Sauerstoffbesteck erklomm, reagierte umgehend auf Kickls Äußerungen. In einer öffentlichen Stellungnahme distanzierte sich Messner von den Aussagen des FPÖ-Chefs und betonte: „Ich will in derartige Wahlkampftaktiken nicht hinein gezogen werden!“ Es ist nicht nur eine Frage des Respekts, sondern auch ein klares Signal, dass der wahre Spirit des Bergsteigens nicht mit politischem Gewinnstreben verwechselt werden sollte. Messner ist sich sicher, dass der Aufstieg zu einem Gipfel viel mehr erfordert als nur Stolz und „leere“ Vergleiche.
In seinem Statement zeigte Messner nicht nur seinen Unwillen, in politische Diskussionen verwickelt zu werden, sondern auch, wie wichtig es ist, den Himalaya als Metapher für Grenzerfahrungen und nicht für Wahlkampfwerbung zu verwenden. Es ist zwar ein kreativer Ansatz, den Kampf um die Wählergunst mit dem dramatischen Aufstieg auf den Everest zu assoziieren, aber den Herausforderungen des Bergsteigens stehen die differenzierten Auseinandersetzungen der politischen Arena gegenüber. Ein Rückschritt oder sehr weit hergeholt? Das bleibt den Zuhörern überlassen.
Letztlich stellt sich die Frage, ob diese unverhoffte Verbindung zwischen Bergsteigen und Politik erst der Anfang eines neuen Trends ist. Vielleicht werden wir bald Wahlkämpfe erleben, in denen sich Kandidaten mit rekordverdächtigen Besteigungen rühmen! Von der Kletterwand zur Wahlurne, könnte das der neue Weg sein, Wähler zu gewinnen? Messners Protest ist ein starkes Zeichen dafür, dass wahre Werte in der Politik und im Sport nicht vermischt werden sollten!
Wusstest du, dass Reinhold Messner 14 Achttausender erklommen hat, während die meisten Bergsteiger ihr Leben lang nur von einem träumen? Und nicht nur das – Messner war der erste, der den Everest in 1978 ohne Zusatzsauerstoff bestieg, was ihn zu einem der größten Pioniere des Bergsteigens macht! Das Bergsteigen lehrt, dass der Aufstieg oft voller Herausforderungen und unerwarteter Wendungen sein kann – genau wie die Politik!
Der FPÖ-Chef hat seinen Weg nach oben mit jenem des Bergsteigers verglichen. Dieser zeigt sich verärgert: „Ich will in derartige Wahlkampftaktiken nicht ...
In Graz hat Herbert Kickl einen möglichen FPÖ-Wahlsieg mit Reinhold Messners erster Everest-Besteigung verglichen. Messner distanziert sich nun klar.