Am Montag kommt die europäische Gaslobby zu einem Treffen in Wien zusammen. Bereits im Vorfeld der Gas-Konferenz kam es zu Protest-Aktionen.
Global 2000 projizierte laut einer Aussendung den Schriftzug "Stop Europe's Fossil Energy Addiction" auf das Konferenzgebäude und die Raffinerie der einladenden OMV. Mit den Protestaktionen werde "ein Ende der klimaschädlichen, undemokratischen und anti-sozialen Entscheidungen hinter verschlossenen Türen" gefordert, hieß es in einer Aussendung des internationalen Bündnisses "BlockGas". Auch auf der anderen Seite des Donaukanals kam es auf der Unteren Donaustraße sowie der Schüttelstraße zu Verzögerungen bis zur Rotundenbrücke. Es kam zu Staus auf allen Zufahrten rund um den Parkring, hieß es vom ÖAMTC gegenüber der APA. Die Wiener Polizei hat am Montagvormittag versucht, einen Gegenprotest gegen die Europäische Gaskonferenz (EGC) in der Innenstadt gewaltsam aufzulösen. Auch die Diensthundestaffel und die Sondereinheit WEGA waren im Einsatz.
Mehrere Bewegungen protestieren auf unterschiedliche Art und Wiese gegen die Europäische Gaskonferenz in der Wiener Innenstadt.
Die Gruppe "Extinction Rebellion" blockierte zu Mittag die Salztorbrücke in der Innenstadt und der Donaukanal wurde von Aktivistinnen und Aktivisten grün eingefärbt. "Dadruch werden das Betreten und der Aufenthalt in diesem Bereich verboten. Wie die Wiener Klimaaktivistin Lena Schilling berichtet, wurden "friedliche Protestierende" von der Polizei "gepfeffert und geknüppelt". Die unverhältnismäßig starke Polizeireaktion steht in Konflikt mit dem Grundrecht", heißt es im Statement. Die Aktivistinnen und Aktivisten wurden mit Gitter eingekesselt. März, findet die Europäische Gaskonferenz in der Wiener Innenstadt statt.
Die europäische Gaslobby trifft sich ab Montag in Wien. Aktivistinnen und Aktivisten reisten für Proteste und Blockaden an.
Aktivisten und Aktivistinnen des internationalen Bündnisses Blockgas haben bereits am Wochenende durch Grünfärbung des Donaukanals, durch Straßenblockaden und Proteste beim General Aviation Terminal in Schwechat ihren Frust bekundet, dass trotz Erderhitzung noch immer über die Zukunft von Gas gesprochen wird, und auf die Notwendigkeit einer "grüneren" Welt hingewiesen. März tagen Expertinnen und Experten mit Unternehmen wie OMV, BP und Shell und Vertreterinnen und Vertretern der Politik in der Innenstadt. Wien – So eine Aufmerksamkeit hatte die European Gas Conference (Europäische Gas-Konferenz, EGC), die heute, Montag, im Wiener Hotel Marriott beginnt, noch nie.
Polizei ging gewaltsam gegen Aktivisten vor. Pfefferspray und Hundestaffel gegen nicht angemeldete Kundgebung.
"Die Protestierenden werden kriminalisiert, doch die eigentlichen Verbrechen werden von der fossilen Gasindustrie hinter verschlossenen Türen beschlossen", kommentierte Alexander Egit, Geschäftsführer bei Greenpeace in Zentral- und Osteuropa, das heutige Vorgehen. "Gas Is Colonialism" und "Last Winter Of Gas", war beispielsweise auf Transparenten zu lesen. Aus Österreich schloss sich unter anderen "Fridays For Future" den Protesten an, Global 2000 projizierte laut einer Aussendung den Schriftzug "Stop Europe's Fossil Energy Addiction" auf das Konferenzgebäude und die Raffinerie der einladenden OMV. Laut Gass stehen am Montag und in den kommenden Tagen "mehrere hundert Beamte" im Einsatz, nicht nur bei den aktuellen Kundgebungen in der Nähe des Konferenzortes. Auch an den Küsten Afrikas und in Lateinamerikas werde agiert, Schindler ortete "koloniale Kontinuitäten", denn die Energiearmut bliebe der jeweiligen Bevölkerung erhalten, die Ressourcen seien schließlich für "uns" in Europa. Anselm Schindler, ebenfalls von "BlockGas", sprach von "Profiteuren des Krieges und der Inflation", die über die nächsten Jahrzehnte die Gasinfrastruktur weiter ausbauen würden.
Die Wiener Polizei hat heute Vormittag versucht, einen Protest gegen die Europäische Gaskonferenz (EGC) in der Innenstadt gewaltsam aufzulösen.
„In Wien versammelt sich die fossile Lobby hinter verschlossenen Türen, um ihre klimaschädlichen Geschäfte und fossilen Verbrechen unter dem Deckmantel der Energiesicherheit voranzutreiben. Kritik kommt von zahlreichen Umweltorganisationen und Klimaaktivistinnen und -aktivisten, die bereits im Vorfeld großangelegte Aktionen angekündigt hatten. Schwerpunkte der „bisher wichtigsten“ Konferenz mit mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollen heuer u. Anselm Schindler, ebenfalls von „BlockGas“, sprach von „Profiteuren des Krieges und der Inflation“, die über die nächsten Jahrzehnte die Gasinfrastruktur weiter ausbauen würden. Die OMV ist nach eigenen Angaben einer von knapp 20 Sponsoren der Wiener Gaskonferenz. Unter den Hunderten Demonstrierenden sind auch Vertreterinnen und Vertreter der afrikanischen Kampagne „Don’t Gas Africa“. Laut Gass stehen am Montag und in den kommenden Tagen „mehrere hundert Beamte“ im Einsatz, nicht nur bei den aktuellen Kundgebungen in der Nähe des Konferenzortes. flüssiges Erdgas und der Markt im Licht des Ukraine-Krieges sein. auch aus dem Ausland angereisten Aktivisten machten darauf aufmerksam, dass die Konferenz abseits der Öffentlichkeit stattfinden sollte. Die Gruppe der „Letzten Generation“ plant laut APA-Organisationen keine eigenen Proteste. Die Proteste führten zu Staus auf allen Zufahrten rund um den Parkring, wie der ÖAMTC gegenüber der APA mitteilte. Bei der Anhaltung der Kundgebung seien zwei Polizisten durch Widerstand gegen die Staatsgewalt verletzt worden, sagte Polizeisprecherin Barbara Gass.
Bis 29. März trifft sich die europäische Gaslobby auf Einladung der OMV zum Netzwerken in Wien. Die Teilnahmegebühr beträgt 5.000 Euro.
Es gibt auf der Welt nicht so viele Firmen, die die Kompetenz und die Ressourcen haben, um das zu tun." Proteste von Umweltaktivisten müssten in einer Demokratie möglich sein, "solange sie rechtskonform abgehalten werden, ist es Teil unserer Meinungsvielfalt, die wir in einer Demokratie leben und alle schätzen", so Stern. Für Global 2000 ist so eine Konferenz "völlig aus der Zeit gefallen und völlig deplatziert. Am dritten Tag findet die Europäische Wasserstoffkonferenz statt, um "die realistischen Zeitpläne und den Umfang der Wasserstoffwirtschaft" festzulegen, wie es heißt. "Tatsache ist, dass wir in der Transformation unseres Energiesystems zu langsam sind", sagte Stern am Montag zur APA. März ist am Wiener Stephansplatz für 17.30 eine Demo "Stoppt die Gaslobby" angesetzt. Attac und weitere Organisationen riefen schon am Wochenende zur "Gegenkonferenz", zu der rund 500 Teilnehmende kamen. Der Protest richtet sich sowohl gegen den Inhalt - Fokus auf Gas - als auch gegen die mangelnde Transparenz des Treffens. Von der OMV spricht Christina Verchere, Vorstandsvorsitzende und Präsidentin der OMV Petrom. Auch am Montag gingen die Aktionen der Aktivistinnen und Aktivisten weiter und sorgten für Polizeieinsatz. Das Motto der heurigen Gaskonferenz in Wien lautet: "Förderung des Dialoges zwischen Europa und seinen wichtigsten Lieferanten". März trifft sich die europäische Gaslobby auf Einladung der OMV zum Netzwerken in Wien.
Ilyess El Kortbi, Sprecher der ukrainischen Fridays For Future-Bewegung, und Michael Spiekermann, Sprecher von Fridays For Future Austria schreiben einen ...
Aber wir brauchen kein neues Gas. Wir brauchen kein neues Gas. Wir brauchen kein neues Öl. Wir fordern von den Entscheidungsträgerinnen, dass sie endlich aufhören, uns im Stich zu lassen und radikal in die Zukunft eintreten. Wir brauchen viel: visionäre Entscheidungsträger, aktive Bürgerinnen und Bürger, gut durchdachte Gesetzgebung und erfahrene Handwerkerinnen und Handwerker. Wir brauchen Sicherheit. Wir brauchen erneuerbare Energien. Aber sind die Menschen auf der Gaskonferenz bereit, endlich Verantwortung für die Tragweite der Situation zu übernehmen? Wir junge Menschen sind von den Gesprächen ausgeschlossen, obwohl wir diejenigen sind, die die Folgen der Entscheidungen solcher fossilen Zusammenkünfte erben werden. Das wissen die Ukrainerinnen und Ukrainer. Die wichtigsten Akteure der globalen Öl- und Gasindustrie treffen sich zu ihrer jährlichen Versammlung, angetrieben von Geld, Gier und Macht. In meinem Land versuchen die Menschen, die ukrainische Realität von uns fernzuhalten, und die Politiker erzählen uns, dass alles normal sei.
Eine Konferenz der Gasindustrie sorgte für Proteste und einen massiven Polizeieinsatz samt Pfeffersprayeinsatz. Mindestens drei Menschen wurden verletzt.
Der freie Journalist Christian Bunke im Interview über die derzeit in Wien hinter verschlossenen Türen stattfindende europäische Gaskonferenz.
Und es geht auf dieser Konferenz nicht darum, die fossile Großindustrie zurückzufahren, was eigentlich passieren müsste, sondern im Gegenteil, diskutiert hier die fossile Großindustrie über ihre Zukunft und wie sie auch in den nächsten zehn, 20 Jahren massive Profite auf Kosten der Bevölkerungen dieser Welt einfahren wird. Es sind nicht die Menschen dort vom afrikanischen Kontinent, wo die Europäische Union massive Extraktionsvorhaben fördert, wo die Gasindustrie gerade in den letzten Monaten eine wahnsinnige Zahl von neuen Projekten gestartet hat und wo es Widerstand gibt von vielen Bevölkerungen, die sagen: Wir wollen nicht die Tankstelle von Europa sein, damit Europa seine Energieversorgung auf unsere Kosten bewerkstelligen kann. Es sind auf dieser Konferenz das österreichische Klimaschutz- und Energieministerium, das Wirtschaftsministerium, das Finanzministerium, die österreichische Wirtschaftskammer, das amerikanische Energieministerium, das deutsche Bundeskanzleramt. Schauen wir uns an, wer auf dieser Konferenz alles spricht, wir sehen diese CEOs und die Managing Directors von diesen international aktiven Konzernen, wir sehen große, wichtige Behörden und Ministerien, die dort sind. Es geht auf dieser Konferenz um Zukunftsfragen für die Gasindustrie. Und es braucht sehr viel neue Infrastruktur, die gebaut werden muss, um das zu ermöglichen.
Nach dem Auftakt der Gas-Konferenz in Wien wollen internationale Aktivisten der Klimaschutzgruppe Fridays for Future auch am Dienstag gegen die Gaslobby ...
Laut dem Club werden tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Nach dem Auftakt der Gas-Konferenz in Wien wollen internationale Aktivisten der Klimaschutzgruppe "Fridays for Future" auch am Dienstag gegen die Gaslobby protestieren. Es sei mit temporären Sperren auf dem Ring und dem Franz-Josefs-Kai zu rechnen.
Umweltaktivisten von Greenpeace hissten an der Fassade des Hotels Marriott ein sechs mal acht Meter großes Banner mit der Aufschrift „End Fossil Crimes!
Proteste von Umweltaktivisten müssten in einer Demokratie möglich sein, „solange sie rechtskonform abgehalten werden, ist es Teil unserer Meinungsvielfalt, die wir in einer Demokratie leben und alle schätzen“, sagte Stern. In Niederösterreich blockieren seit Dienstagfrüh rund 200 Aktivisten der Gruppe „Blockgas“ die Zufahrt zur OMV – mehr dazu in „Tatsache ist, dass wir in der Transformation unseres Energiesystems zu langsam sind“, sagte Stern am Montag zur APA. Die Gruppe der „Letzten Generation“ plant laut APA-Organisationen keine eigenen Proteste. Betroffen sein sollen unter anderem wichtige Straßen in der Innenstadt sein, darunter die Ringstraße, Schwarzenbergplatz und Zweierlinie. Die Demonstration beginnt ab 17.30 Uhr, ab diesem Zeitpunkt müssen Autofahrer mit Behinderungen und Staus rechnen.
Auch am zweiten Tag der Gas-Konferenz in Wien wird es wieder Proteste geben. Für den Abend wurde eine Demo gegen die Gaslobby angekündigt, bei der tausend ...
Es sei mit temporären Sperren auf dem Ring und dem Franz-Josefs-Kai zu rechnen. Der Autofahrerclub ÖAMTC rechnet im Vorfeld der Protestaktion von 18.45 bis 20.30 Uhr mit Staus auf dem Ring, dem Franz-Josefs-Kai, bei der Roßauer Lände, der Unteren und Oberen Donaustraße, der Praterstraße, der Vorderen Zollamtsstraße, auf den beiden Wienzeilen, dem Bereich rund um den Schwarzenbergplatz sowie auf der sogenannten Zweierlinie. Österreichs größter Mineralölkonzern fungiert bei der internationalen dreitägigen Tagung auch heuer wieder als Gastgeber.
Gegen die Gas-Konferenz im Marriott-Hotel in der Wiener Innenstadt haben Dienstagfrüh erneut Umweltaktivisten protestiert. Aktivistinnen und Aktivisten von ...
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Am zweiten Tag der europäischen Gaskonferenz in der Wiener Innenstadt ist eine weitere Demo gegen die Gaslobby mit tausenden Teilnehmenden geplant.
- Linie D: kein Betrieb zwischen Börse und Schwarzenbergplatz. Betrieb nur zwischen Nußdorf und Börse bzw. Zurück zur Demo: Diese wird von der "Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen und für aktives zivilgesellschaftliches Handeln" (Attac) Österreich, "BlockGas", "EsReicht! Der ÖAMTC empfiehlt, über die Stadtautobahnen A23 und A22 oder den Gürtel auszuweichen. Die Route sieht wie folgt aus: Stephansplatz über Rotenturm - Franz-Josefs-Kai - Julius-Raab-Platz - Ringstraße bis Schwarzenbergplatz - Lothringerstraße bis zum Karlsplatz. Greenpeace und Amnesty Austria kritisierten die "unverhältnismäßige" Reaktion der Einsatzkräfte.