Kiki Kogelnik

2023 - 2 - 2

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„Now Is the Time”: Kiki Kogelnik im Kunstforum Wien (APA - Austria Presse Agentur)

Seit drei Jahren bereitet Ortner-Kreil als Kuratorin die Ausstellung vor, die am Mittwoch im Bank Austria Kunstforum Wien eröffnet wird.

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Kiki Kogelnik im Kunstforum Wien (ORF.at)

Wenn von der weiblichen Pop-Art die Rede ist, fällt der Name einer Kunstpionierin, deren Werk lange unterschätzt wurde. In ihrer Malerei und ihren ...

Kogelnik ist Komplizin und Rebellin. In New York entdeckt Kiki Kogelnik die bunte Welt der Waren, der Werbung und des Comics, die ganz unverhohlen von einer neuen Künstlergeneration aufgegriffen und abgebildet wird. Als glamouröse Erscheinung - Mode und auffällige Accessoires werden geradezu zu Versatzstücken einer großen Performance -, sorgt Kiki Kogelnik in New York für Aufsehen. "Kiki Kogelnik wird immer als die einzige österreichische Pop-Art-Künstlerin bezeichnet. Die 1950er Jahre sind für Kogelnik eine Phase der Orientierung und Findung. In ihrer Malerei und ihren Skulpturen entwickelte die Kärntner Künstlerin Kiki Kogelnik eine eigene, um nicht zu sagen eigenwillige Formen- und Materialsprache, die die Ästhetik von Werbung und Kitsch kritisch befragt.

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Neue Ausstellung: Wien lässt Kiki Kogelnik nicht hängen (Heute.at)

Ingried Brugger (Direktorin vom Bank Austria Kunstforum Wien) zwischen Schaustücken von Kiki Kogelnik.Helmut Graf. Kiki Kogelnik gehört zu den großen ...

Februar 2023 startet das Kunstforum Wien mit der Ausstellung "Kiki Kogelnik: Now Is the Time". Für die Ausstellung im Bank Austria Kunstforum Wien kuratierte Lisa Ortner-Kreil 150 von Kiki Kogelniks wichtigsten Arbeiten von prominenten Leihgebern wie dem Centre Pompidou in Paris oder dem Louisiana Museum in Humlebæk. Die farbenfrohen Arbeiten der österreichischen Pop-Art-Künstlerin (1935-1997), die sich nie als solche sah, werden dabei erstmals als museale Einzelpräsentation ausgestellt.

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Kunstforum Wien (Salzburger Nachrichten)

Sie male "über die Illusion, die Frauen von sich selbst haben", erläuterte einst Kiki Kogelnik. Was das bedeutet, ist nun zu erkunden.

Sie wirkt lebenslustig und farbenfroh, trägt aber auf dem Kopf die züngelnden Zotteln der Medusa, der eigentlich betörend schönen Frau, die aber von Poseidon erst vergewaltigt und dann mit Augenglühen und Schlangenhaar die Attribute eines Ungeheuers verpasst bekommen hat. Wie für einen Comic oder eine Werbegrafik erscheint diese Frau dargestellt: mit unpersönlichem Gesicht, körperlos flach und mit schlichten Konturen. Sie male "über die Illusion, die Frauen von sich selbst haben", erläuterte einst Kiki Kogelnik.

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Kiki Kogelnik: Zwischen Cyborgs und Lagunenwasser (Profil.at)

Dekorative Glasköpfe und sexistische Branchenkommentare verstellten lange die Sicht auf das reiche Werk der Künstlerin Kiki Kogelnik.

In der internationalen Wahrnehmung Kogelniks spielen ihre "Venetian Heads" kaum eine Rolle. "Ich habe das Gefühl gehabt, ich arbeite mit Wasser aus den Lagunen von Venedig", sagte sie später. "Ich habe das Gefühl gehabt, wenn ich jemanden abgezogen habe, dass ich die Form besitze und dass ich mit dieser Form machen kann, was ich will", erzählte sie über diese "Hangings". Doch daran wurde sie in Österreich lange gemessen." Doch sie ist viel mehr." Die Geschichten über Kogelnik produzieren das Bild einer schrägen Figur, die als Künstlerin nicht unbedingt ernst zu nehmen sei." "Mit dieser Materie habe sich die Künstlerin schon lange auseinandergesetzt, ehe 1985 der Essay "A Cyborg Manifesto" herauskam. Lisa Ortner-Kreil, die Kuratorin der Ausstellung, sagt: "Sie fasste zu einem frühen Zeitpunkt Themen an, die uns jetzt bewegen, etwa die Cyborgs. Stephan anlässlich der Mondlandung zu einem "Moon Happening". "Kunst kommt von künstlich", lautete ihr Motto. Mit diesen Worten lud die Künstlerin Kiki Kogelnik im Jänner 1974 ihren weiblichen Bekanntenkreis zu einer Women-only-Party in ihr New Yorker Domizil. "Sei frivol, sei schön und lass deinen Mann daheim."

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Die neue Medusa als Astronautin (Wiener Zeitung)

Das Kunstforum Wien zeigt eine Pionierin nach 1945: "Kiki Kogelnik. Now Is the Time".

Die Grafik "Womans Lib" zeigt sie als Frau mit einer Riesenschere im Regenmantel, doch lässt auch manches Selbstbildnis ihre großen Zweifel und Kämpfe spüren, auch ihre Krebserkrankung wird thematisiert. Mit Ironie betrachtete Kogelnik Frauenklischees in Werbung und Modewelt bis in die 1980er Jahre und erweiterte ihr Werk in aktionistischen Filmen. Neben ihre Faszination für die Mondfahrt, die Medien- und Werbewelt protestierte sie mit bunt bemalten Bombenhüllen der US-Armee gegen die Kriege ihrer Tage. Begeistert von neuen Technologien und dem Alltag in dieser Stadt, wandte sich Kogelnik im Umkreis von Robert Rauschenberg oder Andy Warhol, deren Bilder bis heute in ihren Ateliers hängen, einer eigenen Variante der Pop-Art zu, von ihr "Space-art" genannt. Ein Protest mit tropfendem Pinsel, breiter Stellung der Beine, farbbeklecksend gegen die Unsichtbarkeit der Frauen in der damaligen Kunstszene. Nach zehn Jahren ist die international anerkannte österreichische Pionierin der Avantgarde nach 1945 mit einer umfassenden Schau endlich wieder in Wien zusehen: Kiki Kogelnik (1935-1997).

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Kiki, die Pionierin aus der Kitsch-Ecke (DiePresse.com)

Es ist genau die richtige Zeit, um das Werk Kiki Kogelniks, die in Kärnten geboren wurde und in New York gelebt hat, zu rehabilitieren.

Der seit einem Jahr nach ihrem Tod 1997 keine große Ausstellung in der Stadt mehr gewidmet war (im Belvedere war das damals, die letzte große war zeitnäher in Krems). Ihren Pinsel hat sie gezückt, seine Spitze hält sie genau auf der Höhe ihres Geschlechts, von dem so die rote Farbe zu tropfen scheint. Und sie zu feiern: als Vorläuferin der wesentlichen feministischen Strömung in der Kunst heute.

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Die Österreicherin, von der Andy Warhol schwärmte (NEWS.at)

Als Andy Warhol 1964 die Arbeiten der jungen Österreicherin Kiki Kogelnik kommentieren sollte, tat er das mit einem einzigen Wort: "great".

"Aber russische Kunst zu verbieten, das ist der Gipfel der Lächerlichkeit. "Sie wurde als bunt und lustig abgetan, aber man hat nie anerkannt, dass sie Kunst produziert, die so ganz anders ist als die österreichische. Die neuen Ideen sind hier, das Material ist hier, warum soll man es nicht verwenden?" Als der ORF 1969 stundenlang von der Landung der Apollo 1 und Neil Armstrongs ersten Schritten auf dem Mond berichtete, lud Kogelnik zu einer Performance in die Galerie nächst St. Der französische Wegbereiter des Expressionismus sei derzeit in den USA und in Kanada verpönt, weil er eine Verbindung mit einer 13-Jährigen einging und mit ihr ein Kind zeugte. In Kanada und in den USA sei gerade eine Diskussion über den "alten weißen Mann" Gauguin entstanden. Die Pop-Art-Künstler nehmen sie in ihren Kreis auf. "Noch dominieren am Markt Männer", setzt die Direktorin fort, "aber die Zeit ist im Begriff, das zu revidieren. Der Künstlervorname Kiki ist ein Produkt der Kindertage, der große Bruder nannte die Schwester so. "Sie kam in das Platzhirschentum der Wiener Gruppe, für die Frauen allerhöchstens Gefährtinnen gewesen sind, auch wenn sie Künstlerinnen waren", beschreibt Ingried Brugger. Februar 2023 die Ausstellung "Kiki Kogelnik -Now Is the Time". "Man reduziert Kiki Kogelnik immer nur auf dieselben Arbeiten."

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"Kiki Kogelnik: Now Is the Time" eröffnet (Leadersnet.at)

Die Vernissage im Bank Austria Kunstforum Wien zeigt eine der bedeutendsten heimischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Also zu einer Zeit, als Computer noch lange nicht zur Standard-Ausstattung in jedem Büro und in jedem Kinderzimmer gehörten. "Kogelniks visionäres Werk spricht uns noch heute sehr direkt und emotional an. Auf Einladung von Brugger und Zadrazil besichtigten die Ausstellung unter anderem: Sirikit Amann (OeAD), Johannes Attems (Unternehmer), Christian Ludwig Attersee (Künstler), Philipp Baar-Baarenfels (AXA Investment Manager), Arno Behrens (Weltbank), Stella Biehal (Civediamo), Brigitte Bierlein (Bundeskanzlerin a.D.), Anna Blau (Fotografin), Fanny Brandauer (Künstlerin), Oscar Bronner (Künstler und Medienunternehmer), Johannes Bruckenberger (APA – Austrias Presse Agentur), Andreas Cieslar (Donau Versicherung), Monica Culen (Rote Nasen Clown Doctors), Eva Dichand (Heute), Leopold Doppler (Restaurant Hansen), Sylvia Eisenburger-Kunz (Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste), Wolfgang Fischer (DDSG Blue Danube), Laura Fellner (KIR Group), Michael Friedl (Außenwirtschaft Austria), Paul Gessl (NÖ Kulturwirtschaft), Alexander Giese (Galerie Giese und Schweiger), Gerhard Gucher (VAMED), Christian Gutlederer (Oesterreichische Nationalbank), Alexander Haas (Wolf Theiss), Wolfgang Haas (Vienna Insurance Group), Claudia Haiden (Schlumberger), Magdalena Hankus (Hankus 3sixty), Miriam Haumer (City Airport Train), Ursula Heindl (Heindl), Dieter Heine (Vavrovsky Heine Marth Rechtsanwälte), Alexander Horacek (ORF), Oliver Horvath (Kleinod), Thomas In der Maur (Jurist), Andrea Kdolsky (Bundesministerin a.D.), Julian Khol (Künstler), Kitty Kino (Regisseurin), Peter Kleemann (Flughafen Wien), Konstantin Klien (Unternehmer), S.E. Kiki Kogelnik ist viel mehr als eine Künstlerin, die nur feministische Themen verarbeitet hat. Nach Wien wird die 180 Werke umfassende Schau in Dänemark und Zürich zu sehen sein. Das Bank Austria Kunstforum Wien öffnet ihr eine große internationale Bühne und wir wissen, dass sie an ihrem heutigen Todestag bei uns ist", sagte die österreichische Kunsthistorikerin Ingried Brugger.

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