Musks Auftreten auf Twitter wird immer politischer. Nun fordert der Tech-Milliardär die Anklage des US-Pandemiebekämpfers Anthony Fauci.
Die Autor:innen des „Washington Posts“-Textes vergleichen Musks Tweets über Roth mit den Äußerungen der QAnon-Verschwörungsbewegung. [US-Rapper Kanye Wes](/gesellschaft/musk-lasst-twitter-konto-sperren-kanye-west-emport-mit-aussagen-uber-hitler-8957986.html)t, der zuvor mit antisemitischen Äußerungen für Aufsehen sorgte, nach einem Hakenkreuz-Posting auf Twitter sperren. Ich habe den Eindruck, dass er sehr integer ist, und wir haben alle ein Recht auf unsere politischen Überzeugungen“. Am Samstag hätte sich der Internetmob auf ihn gestürzt, „nachdem Elon Musk in seinen Tweets Roths akademische Arbeiten über sexuelle Aktivitäten und Kinder falsch dargestellt hatte“. Musk habe unter seinen Follower:innen einen anderen Einblick erwecken wollen: „Sieht so aus, als würde Yoel in seiner Doktorarbeit dafür plädieren, dass Kinder Zugang zu Internetdiensten für Erwachsene haben sollten“, twitterte er am Samstag. Zuvor veröffentlichte er ein Meme – ein „lustiges“ Internetbildchen – in dem ein devoter Fauci einem Herr-der-Ringe-Charakter mit dem Gesicht des US-Präsidenten Joe Biden zuflüstert: „Nur noch ein weiterer Lockdown, mein König“.
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Twitters neuer Eigentümer verbreitet Verschwörungsmärchen zum Coronavirus und macht sich über die sexuelle Identität anderer lustig.
In Ghana, Nigeria und Uganda wollen Bürgerrechtsorganisationen nun Sicherheits-Workshops für die Nutzung sozialer Medien geben. [Nigeria](https://www.spiegel.de/thema/nigeria/), [Uganda](https://www.spiegel.de/thema/uganda/) und [Ghana](https://www.spiegel.de/thema/ghana/) berichten, dass es dort derzeit vermehrt zu unfreiwilligen Outings, zu Erpressungen und sogar Todesdrohungen gekommen sei. Ein Rückzug sei aber auch nicht die richtige Antwort, sagt Danny Bediako, Gründer der Bürgerrechtsorganisation Rightify Ghana: »Twitter ist für die Community in vielen afrikanischen Ländern wirklich wichtig geworden. Doch weil Musk neulich einst gesperrte rechte Accounts wieder freischalten ließ und Twitters Moderationsteams radikal verkleinert hat, fürchten manche, dass er zum Vorreiter einer neuen Hasswelle auf Twitter wird – schlimmstenfalls mit ganz realen Konsequenzen für die Betroffenen. Die Abkürzung LGBTQIA+ steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual/Transgender, Queer, Intersexual und Asexual, das Pluszeichen für jede andere sexuelle Orientierung oder Identität. [Elon Musk](https://www.spiegel.de/thema/elon_musk/) mit einem ungewohnt unfreundlichen Empfang.
Zeitgleich zur Einführung eines neuen kostenpflichtigen Abonnements auf Twitter hat die US-Regierung empört auf Angriffe von Unternehmenschef Elon Musk auf.
Künftig ist ein kostenpflichtiges Abonnement Voraussetzung für das begehrte Verifizierungshäkchen auf einem Nutzerkonto. Zeitgleich zur Einführung eines neuen kostenpflichtigen Abonnements auf Twitter hat die US-Regierung empört auf Angriffe von Unternehmenschef Elon Musk auf ihren obersten Corona-Berater Anthony Fauci reagiert. Musk hatte am Sonntag eine Anklage von Fauci gefordert, der seit Beginn der Corona-Pandemie in den USA Anfang 2020 die Regierung berät und vor allem von vielen Rechten vehement angefeindet wird.