Ulrich Seidl

2022 - 9 - 9

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Ulrich Seidls "Sparta": Weltpremiere abgesagt! (film.at)

Ulrich Seidls "Sparta": Weltpremiere abgesagt! Aufgrund der Diskussion um die Umstände der Dreharbeiten mit jugendlichen DarstellerInnen in Rumänien wurde die ...

September eröffnende Festival erst am Dienstag betont, an der Vorführung festhalten zu wollen. Gegenüber der APA hatte das am 16. Eigentlich hätte Ulrich Seidls neues Werk "Sparta" am heutigen Freitag auf dem 47.

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Nach Vorwürfen: Weltpremiere von Seidl-Film abgesagt (ORF.at)

Eigentlich hätte Ulrich Seidls neues Werk „Sparta“ – es geht um Pädophilie – am Freitag auf dem 47. Toronto International Film Festival (TIFF) in Kanada ...

In „Rimini“ wird der eine Bruder, Richie Bravo, porträtiert, der in dem italienischen Badeort vor Seniorinnen auftritt. Dort baut er mit Burschen aus der Umgebung ein verfallenes Schulgebäude zu einer Festung aus. Der österreichische Regisseur Ulrich Seidl hat in Rumänien seinen neuen Spielfilm „Sparta“ gedreht. Und selbstredend seien die Eltern vor den Dreharbeiten über alle wesentlichen Inhalte des Films unterrichtet worden, stellt Seidl die vom „Spiegel“ gemachten Vorwürfe in Abrede: „Nie haben wir beim Dreh die Grenzen des ethisch und moralisch Gebotenen überschritten.“ „Sparta“ wurde wie auch andere Seidl-Filme mit Förderungen der öffentlichen Hand mitfinanziert. Dass die Kinder in dieser langen Zeit dabeiblieben, führte Seidls Anwalt gegenüber dem „Spiegel“ als Beleg gegen die Vorwürfe ins Treffen. Peter Schneeberger (ORF) ist zu Gast im Studio und spricht über die Vorwürfe gegen Regisseur Ulrich Seidl. In einer schriftlichen Aussendung betonte Seidl, in dem „Spiegel“-Artikel würden eine „unzutreffende Darstellung, Gerüchte oder aus dem Kontext gerissene Vorkommnisse am Set von ‚Sparta‘ zu einem in keiner Weise den Tatsachen entsprechenden Zerrbild montiert“. Kinder sollen, so fasste es die Mittags-ZIB vor einer Woche bei Aufkommen der Vorwürfe zusammen, auf dem Set teils mit ihren Traumata konfrontiert worden sein. Einer der „Spiegel“-Journalisten, Bartholomäus Laffert, sprach nach eigenen Angaben mit neun Crewmitgliedern und sieben minderjährigen Schauspielern und deren Eltern in Rumänien. Er habe sich an seinen Vater erinnert gefühlt, so der mittlerweile 13-Jährige laut dem Magazin. Die Kinder konnten laut dem Bericht teils nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden.

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Regisseur Ulrich Seidl: Weltpremiere gestrichen (Süddeutsche Zeitung)

Nach Vorwürfen gegen den Regisseur Ulrich Seidl: Das Festival in Toronto nimmt den Film „Sparta“ aus dem Programm.

Die Vorwürfe vonseiten der Darsteller und der Eltern wurden anonym vorgebracht. "Nie haben wir beim Dreh die Grenzen des ethisch und moralisch Gebotenen überschritten." Eine Sprecherin von Seidls Produktionsfirma sagte der Deutschen Presse-Agentur in Wien, dass die Entscheidung vom Festival und nicht vom Regisseur getroffen worden sei.

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Nach Vorwürfen: Filmfestival wirft Ulrich Seidls „Sparta“ aus dem ... (Berliner Zeitung)

Minderjährige Darsteller sollen am Set in Rumänien ausgenutzt worden sein, der Regisseur bestreitet die Anschuldigungen. Dabei blendet er Wichtiges aus.

In allen meinen Filmen, in meinem gesamten künstlerischen Werk verlange ich nach Empathie für die Angeschlagenen und Abgestürzten, für die Abgedrängten und Geächteten: Ich stelle sie nicht an den (moralischen) Pranger, sondern fordere dazu auf, sie als komplexe und auch widersprüchliche Menschen wahrzunehmen.“ Der Regisseur schreibt weiter, er habe die Kinder zu nichts gedrängt und ein Vertrauensverhältnis zu ihnen aufgebaut. Das Filmfestival von San Sebastián, Spanien, will den Film dagegen weiterhin in der kommenden Woche im Wettbewerb zeigen: Ohne gerichtliche Anordnung werde man „Sparta“ nicht aus dem Programm nehmen, heißt es im Statement vom 5. Mir ist bewusst, dass meine künstlerische Weltsicht, und wie ich sie in meinen Filmen ausdrücke, nicht zuletzt in krassem Gegensatz steht zu einem gegenwärtigen Zeitgeist, der ein verkürztes, vielfach kontextloses ‚Entweder - Oder‘ verlangt, wo ein ‚Sowohl - Als auch‘ die menschliche Erfahrung deutlich besser beschreibt. Die Fragen der rumänischen Familien, worum es in dem Film denn gehen würde, welche Rollen die Kinder und Jugendlichen spielen sollten, konnte sie nicht beantworten. [eine ausführliche Recherche](https://www.spiegel.de/kultur/ulrich-seidl-film-kinder-offenbar-bei-dreh-ausgenutzt-nur-noch-ein-bisschen-dann-darfst-du-nach-hause-gehen-a-c54533fd-0705-493f-890f-4e3c619ff9f8) zu den Produktionsbedingungen von Seidls Film „Sparta“, den er 2019 in Rumänien drehte. Über eine Woche lang haben sich die Veranstalter des Toronto International Filmfestival (TIFF) für ihre Entscheidung Zeit gelassen, doch nun steht fest: Die geplante Premiere von Ulrich Seidls Film „Sparta“, die für den 9.

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Nach Vorwürfen gegen Ulrich Seidl: Uraufführung seines Filmes ... (WEB.DE News)

Der neue Film "Sparta" wird nach Vorwürfen gegen den österreichischen Regisseur Ulrich Seidl nicht wie geplant beim Toronto Film Festival uraufgeführt.

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Filmflimmern (FM4)

Die Weltpremiere von Ulrich Seidls „Sparta“ in Toronto ist abgesagt, Harry Styles hat nicht Chris Pine angespuckt, Brendan Fraser ist zurück, ...

[Album](https://www.avclub.com/bret-mckenzie-interview-songs-without-jokes-1849488031) gemacht. Und lieben wir sie nicht alle, die „go-to-the-theater-film movies“. ["An oral history of „Superbad“](https://www.vanityfair.com/hollywood/2022/08/superbad-oral-history): 15 Jahre nach dem Release sprechen Seth Rogen, Jonah Hill, Michael Cera, Emma Stone, Christopher Mintz-Plasse und Bill Hader über die Entstehungsgeschichte des Films und die Dreharbeiten. Damit ist es noch nicht genug mit Holzpuppen-Verfilmungen, noch dieses Jahr soll auch die Verfilmung von Guilhermo del Toro veröffentlicht werden. Jetzt war „Pinocchio“ an der Reihe, der Animationsfilm aus dem Jahr 1940 hat nun einen Zwillingsfilm, in dem Ton Hanks Gepetto spielt und Joseph Gordon-Levitt seine Stimme Jimminy Cricket leiht, damit wären die interessanteren Dinge zur „Pinocchio“-Neuauflage auch schon erzählt. „Orphan: First Kill“ ist besser, als der Ruf von Horror-Prequels vermuten lässt, mehr Thriller als Horror, aber Freund*innen des ersten Teils werden auch an „Orphan: First Kill“ ihre Freude haben. Im Prequel zum 2009er Horrorhit „Orphan“ gibt sich Leena (Isabelle Fuhrman) als die vor Jahren verschwundene Tochter eines amerikanischen Paares aus, das daraufhin hocherfreut nach Moskau reist, um die vermeintliche Tochter nach Hause zu holen. [spitgate](https://screenrant.com/harry-styles-spit-video-response-pine/) über [Chris Pine zoning out](https://uproxx.com/movies/chris-pine-dont-worry-darling-zone-out-press-conference/) bis hin zu [Florence Pugh](https://www.indy100.com/viral/florence-pugh-funniest-memes), die auf Instagram ein Video von sich mit einem Aperol in der Hand postet, als Olivia Wilde bei der Pressekonferenz zu erklären versucht, warum Florence Pugh nicht da ist. [How One Modernist Building in Alfred Hitchcock’s North by Northwest Changed Cinema Forever](https://www.vanityfair.com/hollywood/2022/09/modernist-building-in-north-by-northwest-changed-cinema-forever): super Text über das Vandamm-Haus in „North by Northwest“ September, zu Gast im FM4 Filmpodcast und „Sonne“ feiert am 9. Zum Trost hier eines der vielen Highlights aus dem „Flight of the Conchords“-Oevre: „ [I’m not crying](https://www.youtube.com/watch?v=-pVT_mvvZLo)“. „Der Spiegel“ hat letzte Woche über die Dreharbeiten in Rumänien mit minderjährigen Laiendarstellern berichtet.

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Vorwürfe gegen Ulrich Seidl: Toronto Filmfestival sagt Weltpremiere ... (DER SPIEGEL)

Waren Kinder beim Dreh von »Sparta« Nacktheit und Gewalt ausgesetzt? Das Toronto Filmfestival will Ulrichs Seidls Film nach Veröffentlichung von Vorwürfen ...

Seidl ist aktuell einer der bekanntesten deutschsprachigen Regisseure, mit Filmen wie »Hundstage« (2001), »Import Export« (2007) oder »Paradies: Liebe« (2012). In seinem Statement erklärte Seidl, er habe »höchsten Respekt vor allen Darsteller*innen« und würde niemals »Entscheidungen treffen, die ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden in irgendeiner Art und Weise gefährden«. Die Dreharbeiten für »Sparta« liefen in Rumänien in den Jahren 2018 und 2019. In den sich daraus ergebenden »Ambivalenzen zwischen Fürsorge und Missbrauch zu erkennen und zu beschreiben, hinzuschauen, anstatt wegzusehen und sie damit auszublenden« sehe er eine »wesentliche Verantwortung – als Künstler und als Mensch«. Dabei sei darauf hingewiesen worden, dass es um einen Erwachsenen gehen soll, »der sich zu Jungen hingezogen fühlt, eine Art Vaterstelle einnimmt«. »Dieser Film wurde vom Festival zurückgezogen«, heißt es auf der [Festival-Webseite ](https://www.tiff.net/events/sparta).

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Nach Absage der Weltpremiere: Ansage kann nur ein Anfang sein (Kleine Zeitung)

Nach Recherchen des „Spiegel“ ist die Weltpremiere von Ulrich Seidls neuem Film „Sparta“ in Toronto abgesagt. Ein wichtiger Schritt.

Und diese wiederum öffnen Grenzüberschreitungen und Machtmissbrauch Tür und Tor. Ähnliche Regeln gelten laut „Spiegel“ auch in Rumänien. Und es wäre befremdlich, das Werk gesondert von dem Dreh, dem Akt der Herstellung und Produktion von Bildern, zu beurteilen. Denn so lange die darin erhobenen Vorwürfe von Missbrauch der Kinderrechte, Täuschung der Eltern, Ausbeutung von minderjährigen Laien in einem der ärmsten Teile Rumäniens und Europas und fehlende psychologische Betreuung am Set nicht geklärt sind, wäre es makaber, einen Film und seine Protagonisten und Protagonistinnen zu beklatschen. Laut „Spiegel“ gelten in Rumänien ähnliche Kinderrechte wie hierzulande. Die Absage ist zu begrüßen.

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Der blinke Fleck in Ulrich Seidls Werk (derStandard.at)

Das Filmfestival von Toronto lädt "Sparta" aus: Was an den Filmen des Regisseurs problematisch ist.

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Der blinde Fleck in Ulrich Seidls Werk (derStandard.de)

Das Filmfestival von Toronto lädt "Sparta" aus: Was an den Filmen des Regisseurs problematisch ist.

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Der Fall Ulrich Seidl: Werk-Entwertung (kurier.at)

Wie meisterhaft, zeigt sich an der Person Georg Friedrich, der im Wesentlichen eine Variation seiner selbst spielt und es damit vom Arthouse-Kino in die ...

Auch im Trash-Fernsehen blamiert man sich freiwillig. Wie meisterhaft, zeigt sich an der Person Georg Friedrich, der im Wesentlichen eine Variation seiner selbst spielt und es damit vom Arthouse-Kino in die Fernsehkomödie schaffte. Es ist in der Filmszene wahrlich kein Makel, stilistisch Wände einzureißen und damit Schmerzen zu verursachen.

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Vorwürfe gegen Ulrich Seidl: Rumänische Behörden ermitteln (BR24)

Hat Ulrich Seidl bei den Dreharbeiten in Rumänien für seinen neuen Film "Sparta" Grenzen im Umgang mit Kindern verletzt? Das wirft der "Spiegel" ihm vor.

Das rumänische Dorf war einer der Hauptdrehorte der "Sparta"-Produktion. Auch weitere Geldgeber des Films, darunter der ORF und der Bayerische Rundfunk, wollen die Vorwürfe prüfen. Dessen ungeachtet haben nun die Behörden vor Ort Ermittlungen aufgenommen, wie der "Spiegel" unter Berufung auf die zuständige Polizeibehörde von Satu Mare im Nordwesten von Rumänien sowie die der Oberstaatsanwaltschaft unterstellte Ermittlungsbehörde DIICOT berichtete. Die Eltern von acht Kindern sagen demnach, dass sie dem Dreh nicht zugestimmt hätten, wenn sie von dem Thema gewusst hätten – und wollen nun nicht, dass der Film erscheint. Die Eltern der minderjährigen Laiendarsteller hätten erst durch die Recherche des "Spiegel" erfahren, dass es in dem Film auch um Pädophilie geht, schreibt das Magazin. Demnach soll der Regisseur die minderjährigen Laiendarsteller, die zum Zeitpunkt des Drehs zwischen neun und 16 Jahre alt waren und ihre Eltern im Unklaren darüber gelassen haben, dass es in dem Film auch um Pädophilie gehe.

Vorwürfe gegen Ulrich Seidl: Vielleicht ist es sogar eine Chance) (DiePresse.com)

Philipp Fleischmann (*1985, Hollabrunn) ist Filmemacher und Bildender Künstler. Er spielte als Jugendlicher in einer ORF-Serie. Sollten Sie diese Zeilen lesen, ...

Ich weiß nicht mehr als Sie und würde es mir nicht anmaßen, mich zu einer heiklen und für alle Beteiligten schmerzhaften Situation konkret zu äußern. „Die Presse“ hat mich um einen Gastkommentar gefragt, was ich gleich verneinen muss. Sollten Sie diese Zeilen lesen, so hat dies mit einem Facebook-Post zu tun, in dem ich meine Gedanken zum Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen am Filmset niedergeschrieben habe: Ein Posting in Anbetracht der aktuellen Diskussion und ausgelöst von den medial verbreiteten Vorwürfen zu angeblichem Fehlverhalten im Rahmen einer Produktion von

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Affäre Ulrich Seidl: „Man weiß doch, wo die Grenzen liegen“ (Profil.at)

Heftige Anschuldigungen, gecancelte Weltpremiere: Seit „Der Spiegel“ dem Regisseur Ulrich Seidl vorgeworfen hat, er habe Kinder während Dreharbeiten „Gewalt ...

Auf seiner Facebook-Seite schlägt Klaus Pridnig in dieselbe Kerbe: „Seidls Umgang mit den Kindern war von Würde und Sensibilität geprägt, wer ihn kennt, weiß, dass Vertrauen zwischen ihm und seinen Darstellern eines der Erfolgsrezepte aller seiner Filme ist.“ Niemals habe sich ein Kind beklagt, niemals ein Elternteil. Die Arbeit mit den Kindern im Winter habe er als äußerst „respektvoll erlebt, und ich kann mir nicht vorstellen, dass dies im Sommer anders gewesen sein sollte. „Der Ulrich Seidl, den ich kenne, war stets ein integrer, verantwortungsbewusster Filmemacher, der an Grenzen ging, sie aber nie auf Kosten seiner Darsteller überschritt.“ Die Eltern der Kinder seien „in alle Dinge, die mein Department betreffen, vollkommen eingeweiht“ gewesen. Die „vorpubertären Buben“, gespielt von lokalen Laiendarstellern, seien „Teil einer partizipativen und akribisch überwachten Produktion“, die auf „Zustimmung der betroffenen Familien“ beruhe. Sie habe sich, während gedreht wurde, meist in einem Aufenthaltsraum mit den Kindern aufgehalten, „die alle, so weit ich das überblicken kann, ein sehr liebevolles Verhältnis zu ihren Betreuerinnen hatten“. Klaus Pridnig, der mit Ulrich Seidl seit zweieinhalb Jahrzehnten arbeitet – und im Fall von „Sparta“ unter anderem als Regieassistent und Produktionsberater tätig war –, hat im Winter 2018/19 die Herstellung von „Sparta“ begleitet. Tränen seien durchaus ab und zu geflossen, aber das sei beim Drehen mit Kindern normal: „Manchmal plärrt einer, weil er nicht die tolle Rüstung bekommen hat, die ein anderer gerade trägt.“ Dort wolle man auf anonyme Vorwürfe und moralischen Druck nicht reagieren, heißt es: Man bewerte Festivalbeiträge „ausschließlich nach Interesse und Qualität“ und sei nicht in der Lage zu beurteilen, wie ein Film gedreht wurde und ob es während der Dreharbeiten zu Vergehen kam, sagte die Festivalleitung letzte Woche auf APA-Anfrage. Denn in Rumänien selbst gärt die Causa seit Erscheinen des Artikels wieder: Vor wenigen Tagen habe der Kulturminister den Betroffenen zu einer Klage geraten. Als Vertrauenspersonen, so Pridnig, habe man „eine Reihe junger Mitarbeiterinnen aus Rumäniens Theater- und Filmszene“, die schon für das Kinder-Casting zuständig gewesen seien, engagiert. Den Kindern gegenüber habe er „einen solchen Ton aber nicht mitbekommen“.

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