Geplant worden sei die Schau allerdings schon vor Jahren, nahm Schröder bei der Presseführung dem möglichen Vorwurf, sich an Trends zu heften, ...
[Karriere](https://apa.at/about/stellenangebote/) [Kontakt](https://apa.at/service/kontakt/) [APA-Value](https://apa.at/about/apa-value/) [Alfred-Geiringer-Stipendium](https://apa.at/about/alfred-geiringer-stipendium/) [APA-TechInsider](https://apa.at/about/apa-tech-insider/) [APA-CommInsider](https://apa.at/about/apa-comm-insider/) [APA-NewsInsider](https://apa.at/about/apa-news-insider/)
Jean-Michel Basquiat war der erste afro-amerikanische Künstler, der zu Weltruhm gelangte. Er malte gegen Ausbeutung und Kolonialismus, Diskriminierung und ...
Klaus Albrecht Schröder beschreibt den Malstil Basquiats mit dem Begriff "Sampling", wie er aus der Musik bekannt ist. Der weiße Künstler Keith Haring sagt, würde er in der Subway beim Malen von Graffiti erwischt, würde er nur verhaftet und müsste eine Strafe zahlen. Als der jüngste Künstler überhaupt nahm der damals 21 Jahre alte Basquiat 1982 an der documenta 7 in Kassel teil. Basquiat war der erste afroamerikanische Superstar und ist bis heute einer der berühmtesten. Sie erzählen von Rassismus und Polizeigewalt gegenüber Schwarzen. Jean-Michel Basquiat war der erste afro-amerikanische Künstler, der zu Weltruhm gelangte.
Ohne Hysterie wird hier einer der Großen der Kunstgeschichte als ganz zeitgemäß präsentiert. Ein seltener, teurer Gast in Wien. Als manischer Zeichner und ...
Der frühe Tod sicherte ihm, wie auch Egon Schiele (es gibt erhellende Parallelen) den Nimbus des Künstler-Rockstars, bei dem die Biografie die Kunst nicht nur durchdringt (das wäre normal), sondern hintanstellt. Um dann auf den Straßen New Yorks nicht nur zu schlafen, sondern sie auch künstlerisch und mythenbildend als Landebahn zu nutzen – direkt hinein in die so oberflächensüchtige wie abgründige US-Kunstszene der Achtziger. Seine Gosse war selbst gewählt – und das wohl nicht ganz ohne Berechnung: Mit 17 lief Jean-Michel Basquiat von der bürgerlichen Mutter weg, die ihn schon mit sechs Jahren als Junior-Member im Brooklyn Museum hatte einschreiben lassen.
Die Albertina in Wien zeigt ab heute die erste museale Retrospektive des im August 1988 im Alter von nur 27 Jahren an einer Heroin-Überdosis verstorbenen ...
50 Arbeiten des früh verstorbenen Stars der New Yorker Kunstszene werden in der groß angelegten Retrospektive gezeigt. "In Zeiten einer Woke-Bewegung, ...
"Er kreierte Wissensräume aus Zeichen, Symbolen, Worten und Figuren, schlichtweg aus allem, was ihn umgab." Basquiats kometenhafter Aufstieg begann schließlich Anfang 20 nach der Teilnahme an der "New Wave"-Ausstellung in seiner Heimatstadt. Basquiat sei "einer der wichtigsten Künstler der zweiten Hälfte des 20.
Jean-Michel Basquiats beeindruckendes Werk wird in der Wiener Albertina gewürdigt. Die Karriere Basquiats wirft allerdings eine Frage auf: Wie rassistisch ...
In einem Interview meinte der Künstler 1985, viele Leute hätten "dieses Bild von mir: der Wilde auf der Flucht, der wilde Affenmensch." Er hatte aber den Wunsch, nicht als schwarzer Künstler, sondern als Künstler zu reüssieren." Viele Museumsdirektoren, Sammler und Galeristinnen umschwirrten Basquiat - doch kaum jemand von ihnen kam auf die Idee, sich in den Ateliers anderer afroamerikanischer Künstlerinnen und Künstler umzusehen. "Basquiat sagte über Stewart: 'Das hätte ich sein können'", so Buchhart. So erzählt es Buchhart: "Basquiat erlebte starken Alltagsrassismus." Kuratorin Hoerschelmann sagt: "Als Role Model war Basquiat immens wichtig. Über der Szenerie schwebt das Wort "Defacement" - "Verunstaltung". Burroughs, liebte schon als Kind Picassos "Guernica" und studierte Anatomieatlanten. Nicht einmal 25 Jahre alt musste Basquiat werden, um zur Kunstprominenz des Landes zu gehören und ein Millionenvermögen zu verdienen. Der Wiener Kunsthistoriker Dieter Buchhart, der mit Albertina-Kuratorin Antonia Hoerschelmann die Ausstellung gestaltet hat, begeistert sich seit 20 Jahren für den Künstler und ist einer der besten Kenner seines Werks. Basquiats Mutter hatte ihn bereits als Kind in die großen Kunstmuseen der Stadt mitgenommen. In seinen Werken bevölkern expressive, archaische Figuren die Bildflächen-Leinwände, Holzbretter, bisweilen auch Türen und Kühlschränke -, begleitet von Buchstaben, die wie hingekritzelt wirken, bisweilen Dinge bezeichnen, im Stil konkreter Poesie, aber auch mit Sprache spielen.
„Jean-Michel Basquiat war radikal in seiner Kunst. Fragen von Identität, Diaspora, Sklaverei und Alltagsrassismus finden sich in einer einzigartigen Stilistik ...
„Es scheint, als habe jede Kunst ihre Momente: Asymmetrien, Unterdrückung und Fragen der Identität, die in all unsere Lebensbereiche hineinspielen, sind von Jean-Michel Basquiat schonungslos offengelegt worden. New York, Heimatstadt Basquiats, ist in den 1970er und 1980ern in einer Finanzkrise, der Times Square, heute Aushängeschild und Touristenattraktion war damals ein heruntergekommenes, von Kriminalität, Porno-Shops und Massagesalons geprägtes Viertel. Die Null-Toleranz-Politik des New York Police Department richtet sich vor allem gegen Schwarze: Michael Stewart, ein Freund Basquiats und Keith Harings, wird beim Besprühen einer Wand in der Subway verhaftet und stirbt an den Folgen des brutalen Polizeieinsatzes. Als einer der wenigen Schwarzen in einer von Weißen dominierten Kunst- und Galerienszene lernt er Madonna kennen, verkehrt mit Keith Haring und Andy Warhol, mit dem ihn eine besondere Freundschaft verbindet. Diese Reagan-Jahre, die Ermordung John Lennons, AIDS, die aufkommende Yuppie-Kultur und wiederkehrende Polizeigewalt an Schwarzen stellen das Klima von Basquiats New York dar. Ein exzentrischer Outsider wie ausgebeuteter Superstar seiner Zeit behauptet sich als eine der bedeutendsten Schlüsselfiguren für die zeitgenössische Kunstdiskussion“, so ALBERTINA-Kuratorin Antonia Hoerschelmann. Mit 17 schafft der Sohn eines Haitianers und einer Puerto-Ricanerin gemeinsam mit Al Díaz seine poetischen Graffiti unter dem Pseudonym SAMO©. Obwohl Autodidakt, erkennen die wichtigsten Galeristen seiner Zeit, wie Bruno Bischofberger, das Potential des jungen Künstlers: 1982 wird er unter anderen als jüngster Teilnehmer der documenta 7 endgültig zum ersten schwarzen Kunst-Star der Kunstgeschichte. Die Retrospektive zum ersten Mal das Werk von Jean-Michel Basquiat in Österreich. Die ALBERTINA präsentiert in Jean-Michel Basquiat. „Jean-Michel Basquiat war radikal in seiner Kunst. Das, obwohl seine Kunst eine radikale Anklage gegen Besitz- und Machtverhältnisse, gegen Ausbeutung und Kolonialismus, gegen Diskriminierung, Rassismus und Staatsgewalt gegenüber Schwarzen ist.
Die Werkschau in der Albertina verdeutlicht die zentrale Rolle des Kunststars für die visuelle Kultur.
Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen.
Die Albertina widmet Jean-Michel Basquiat, dem wohl wichtigsten schwarzen Künstler, die erste museale Megaschau in Ös...
Das war noch bevor ihn Andy Warhol unter seine künstlerischen Fittiche nahm und er mit Madonna durch die Clubs rauschte. War er doch der erste, der sich in einer ausschließlich von Weißen dominierten Kunstwelt durchsetzen konnte. Und der junge Wilde gleichzeitig zum Künstler geadelt. Der Sohn einer Puertoricanerin und eines Haitianers arbeitete sich an Hauswänden seiner Hood ab. Von schmutzigen und pulsierenden New York der 1980er ist da nicht mehr viel zu spüren. Verändert hat sich an der Situation der People of Colour seither nicht viel – George Floyd war und bleibt kein Einzelfall.
Der Star der New Yorker Kunstszene der 1980er gilt als erster schwarzer Maler von Weltruhm. Die Herbstausstellung gibt Einblick in sein Schaffen.
Heute zählt Basquiat zu den wichtigsten Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jean-Michel Basquiat legte eine kometenhafte Karriere hin, wurde in kürzester Zeit zu einem der angesagtesten New Yorker Kunststars der 1980er-Jahre, stellte mit nur 22 Jahren als jüngster Teilnehmer aller Zeiten auf der Documenta aus und stieg zum ersten schwarzen Künstler mit Weltruhm auf. Die Krawatte steckt unordentlich im Hemdkragen, der Blick hingegen ist zielstrebig.
Außerdem Thema: der Science-Fiction-Film „Rubikon“ von Leni Lauritsch. Ihr Regiedebüt ist ein dystopisches Kammerspiel in beeindruckendem Weltraum-Look.
Im Agrarbildungszentrum Salzkammergut lernen Schüler/innen in und mit der Natur – fast alles ist in diesem Passivhaus aus heimischer Weißtanne. In Österreich sind in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche „Cluster-Schulen“ entstanden: Die Schüler/innen können selbst entscheiden, wo und mit wem sie im Team arbeiten wollen. Die Lehrkräfte können ihren Unterricht ganz nach den Bedürfnissen der Schüler/innen gestalten und die Pausenglocke ist vielerorts verstummt. Während zwei Wissenschafter und eine Soldatin auf der Raumstation „Rubikon“ nach Methoden forschen, den Fortbestand der Menschheit zu sichern, ereignet sich auf der Erde eine meteorologische Katastrophe. Das funktioniert nur mit transparenten und überschaubaren Räumen, in denen die Lehrer/innen Kleingruppen managen und ihrer Aufsichtspflicht nachkommen können. Die Grenzen zwischen Innen und Außen sind auch in der Volksschule Dorf in Lauterach fließend. In einer umfassenden Retrospektive zeigt die Wiener Albertina rund 50 Arbeiten von Jean-Michel Basquiat aus renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen. Mitten im Wiener Prater, unweit vom Ernst-Happel-Stadion und der Trabrennrennbahn Krieau, befinden sich die fast 150 Jahre alten Praterateliers, erschaffen 1873 von Carl Hasenauer für die Weltausstellung. September 2022 um 22.30 Uhr in ORF 2 widmet sich nach einem Nachruf auf Queen Elizabeth II, der den Einfluss und die Wirkung der Ausnahmeregentin auf die Popkultur würdigt, u. Mit rund elf Millionen Euro aus EU-Mitteln aus dem österreichischen Aufbau- und Resilienzplan sollen die Bildhauerateliers des Bundes saniert und baulich und ökologisch modernisiert werden, um den historischen Gebäudekomplex zu erhalten. Doch Basquiat und sein Werk sind viel mehr als dieses Bild, das die Öffentlichkeit von ihm hat. Er war mit Madonna liiert, mit Andy Warhol befreundet, malte in seinen berühmten Armani-Anzügen, war reich und berühmt und starb im Alter von 27 Jahren an einer Überdosis Heroin.
Schon zu Lebzeiten etablierte sich Jean-Michel Basquiat (1960–1988) als erster schwarzer Künstler im internationalen Kunstfeld, seit einigen Jahren erzielen ...
Labels und Symbole waren fixer Bestandteil seines Formenrepertoires, oder wie Skero bemerkt: „Er ist sehr gut darin, den Bildraum anzufüllen und dadurch Interesse zu wecken.“ Sich selbst präsentierte Basquiat aber als Projektionsfläche: Seine Marke war sein Name und der Markeninhalt nichts außer Malerei. Sie ist Malerei, und das war sie schon immer“, wird der Künstler im Ausstellungskatalog zitiert. Als „Suche nach einer neuen schwarzen Identität“ deutet der Musiker, Künstler und Galerist Skero das Bild beim Museumsbesuch mit ORF.at. Die Retrospektive“ ist noch bis zum 8. Das ist ein schlauer Kniff von Kuratorin Antonia Hoerschelmann und Kurator Dieter Buchhart: Die Besucherinnen und Besucher arbeiten sich anhand des Weges bis zum Selbstporträt durch Bedeutungsschichten des Werks, die durchaus Labels sind. Eine schwarze Figur auf hellem Karton, die mit Ölstift ausgeführte Fläche nur von ausgesparten Augen durchbrochen: Basquiats „Self-Portrait“ (1983) ist als Scherenschnitt oder Maske zu verstehen, ein porträtiertes Individuum sucht man vergebens.