NEOS-Parteichefin Beate-Meinl Reisinger über Bauchgefühl, Run aufs Kanzleramt und ihre Vision der Vereinigten Staaten von Europa.
Der „European way of life“ ist der beste, den es auf der Welt gibt. Der Politik tut es auch nicht gut, wenn man nur auf seine Wiederwahl schaut – und irgendwann erlischt das Feuer, das man braucht. Das ist auch nichts anderes als ein Beschneiden der Meinungsfreiheit. Wir sind kein souveräner geopolitischer Akteur, wenn wir in Energiefragen von Russland, in Sicherheitsfragen von den Vereinigten Staaten und in Lieferkettenfragen von China abhängig sind. Beate Meinl-Reisinger: Wenn ich es mir völlig aussuchen könnte, dann hätten wir die absolute Mehrheit und ich wäre Bundeskanzlerin. Mein ganzes Leben möchte ich nicht in der Politik bleiben. Das ist auch nichts anderes als ein Beschneiden der Meinungsfreiheit. Außerdem hat man viel zu wenig gegen russische Desinformations-Kampagnen unternommen und eine klare Pro-Kreml-Politik geführt. Ganz Europa ist derzeit nicht in der besten Position für die Zukunft. Die Energiepreise sind hoch und wir haben uns Rohstoffe, die man für die Energiewende braucht, nicht gesichert. Wir haben massiv kritisiert, dass Putin 2014 nach der Annexion der Krim in Österreich empfangen und der rote Teppich ausgerollt wurde. Der NEOS-Kern ist mehr als ein „Ich trete jetzt an gegen ein politisches System und bin gegen die da oben.“ Unser nächstes Ziel ist es, bei der Nationalratswahl so relevant zu werden, dass man an uns nicht vorbekommt. Beate Meinl-Reisinger: Ganz im Gegenteil! 2013 ist es mit uns sehr schnell gegangen, das war ein enormer Hype, der auch hätte scheitern können. Wir hatten da schon auch einige Wachstumsschmerzen, das muss man offen sagen. Solange ÖVP und Grüne aber lieber an der Macht bleiben, als einen Schlussstrich zu ziehen, gibt es keine Neuwahlen. Ich bin dafür, vernünftig zu handeln. In der Phase, in der ich übernommen habe, haben wir viele Konsolidierungs- und Professionalisierungsschritte gemacht.
Die Neos-Parteichefin eröffnete die ORF-"Sommergespräche": Wofür Beate Meinl-Reisinger politisch steht, was sie von Herbert Kickl hält und wofür sie gerne ...
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Die Neos-Chefin stellt sich in der diesjährigen ersten Ausgabe des Polit-TV-Formats auf dem Küniglberg den Fragen von Julia Schmuck und Tobias ...
Zum Auftakt der diesjährigen „Sommergespräche“ im ORF hat sich NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger dafür ausgesprochen, beim Thema Hass im Netz die Kompetenz ...
„Ein Sommer wie noch nie – wegen all der Krisen“: So beschrieb Moderator Tobias Pötzelsberger die Lage zu Beginn des ersten ORF-„Sommergesprächs“ 2022. Das neue Moderationsduo spannte den weiteren thematischen Bogen von der Neutralität bis zum Sinn des Lebens. Geprägt war das Gespräch von jenen großen Themen, die momentan die Schlagzeilen bestimmen – und nicht zuletzt auch davon, welche Rolle NEOS, in der Bundespolitik in der Opposition, hier einnimmt. Beim Thema Teuerung pochte sie vor allem auf die Senkung der Lohnnebenkosten. Sie forderte „mindestens fünf Prozentpunkte runter“. Damit würde man den Arbeitgeber entlasten, und der Arbeitnehmer erhalte mehr Netto vom Brutto, so die NEOS-Chefin.
Geführt werden die Interviews erstmals gemeinsam von einer Radio-Journalistin und einem TV-Journalisten: Julia Schmuck von Ö1 und "ZIB1"-Moderator Tobias ...
Der pausiert für die Dauer der "Sommergespräche" bei der Nachrichtensendung, vertreten wird er ab Mittwoch von Peter Teubenbacher. Er gehört zum Moderatorenteam der Früh-"ZIBs" rund um "Guten Morgen Österreich" bzw. der "ZIB" um 13.00 Uhr und ist bereits in der "ZIB1" eingesprungen. ORF-"Sommergespräche": Teubenbacher vertritt Pötzelsberger in der "ZIB"
Am Montag starteten im ORF die Sommergespräche. Als Erste war NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger zu Gast. Sie sprach sich gegen einen Preis-Deckel.
Aber ich werde auch alles dafür tun, dass Österreich wehrhaft bleibt", so Meinl-Reisinger. "Ich werde alles dafür tun, dass das nie passiert. Ärmere Haushalte müssen direkt unterstützt werden, aber bitte nicht mit Gutscheinen. Der Staat darf nicht der größte Profiteur der Inflation sein. Sie fühlte sich von Ärztekammer und Polizei im Stich gelassen." Zu Beginn des Gesprächs ging es um die Rolle der NEOS in der Opposition. Im heurigen Jahr feierten die NEOS ihren zehnten Geburtstag. Mittlerweile ist die Partei in zwei Landesregierungen (Salzburg und Wien) vertreten. Auf der Terrasse des neuen multimedialen Newsrooms am Küniglberg machte NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger den Auftakt. Ihren Urlaub hat sie mit ihrer Familie in der Steiermark verbracht.
Neos-Chefin will in der Krise nicht "zündeln". Nach den Wahlen will sie aber in die Regierung – auf Koalitionspartner legt sich die Pinke nicht fest.
Beate Meinl-Reisinger ist in puncto Sommergespräche bereits routiniert. "Die Demokratie hat zwei Seiten, die Regierung und die Opposition", erinnerte die Chefin der kleinsten Parlamentspartei. Momentan sei ihre Aufgabe die Kontrolle, diese würde Meinl-Reisinger künftig auch innerhalb einer Bundesregierung ausüben wollen. Beate Meinl-Reisinger ist in puncto Sommergespräche bereits routiniert.
NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger wünscht sich vor Beginn der Lohnverhandlungen im Herbst, dass die Löhne für die Arbeitnehmer "ordentlich steigen".
Wenn das nicht gehe, könne der Staat als Eigentümer theoretisch sich den gesamten Gewinn der Unternehmen auszahlen lassen - wobei das aber derzeit nicht sinnvoll sei, weil gerade jetzt in erneuerbare Energien investiert werden müsse. Natürlich könne eine Entkopplung des Gas- vom Strompreis durch das Ende der Merit Order nur auf europäischer Ebene erfolgen: "Aber ich habe von österreichischer Seite noch nicht gehört, dass man sich dafür einsetzt." Klar abgelehnt wird von Meinl-Reisinger eine eigene Staatsanwaltschaft für die Verfolgung von Hass im Netz. Vielmehr müsse die Expertise in den bestehenden Behörden gestärkt werden.
Die diesjährigen Sommergespräche finden in einer Zeit mehrfacher Krisen statt. Ukraine-Krieg, Teuerung, Pandemie und Klimanotstand – Politik ist zurzeit in ...
Zur Eröffnung der ORF-„Sommergespräche“ wurde zum fünften Mal Beate Meinl-Reisinger (Neos) geladen. Die aktuellen Krisenherde dominierten das teils fahrig ...
Tobias Pötzelsberger und Julia Schmuck heißt das Moderatorenduo der heurigen ORF-„Sommergespräche“, die am Montag im und vor dem neuen ORF-Newsroom in ihre 40. Auf der nur mit einigen Olivenbäumchen spärlich dekorierten Terrasse am Küniglberg herrschte am Montag allerdings recht herbstliches Ambiente. Die eigens angefertigte Karikatur für Meinl-Reisinger wurde vom starken Wind anfangs beinahe vom Tisch geweht. Inhaltlich wurde nach einem kurzen Geplauder am Stehtisch im Sitzen zunächst auf pinke Regierungsambitionen fokussiert.
Zur Eröffnung der ORF-„Sommergespräche“ wurde zum fünften Mal Beate Meinl-Reisinger (Neos) geladen. Die aktuellen Krisenherde dominierten das teils fahrig ...
Tobias Pötzelsberger und Julia Schmuck heißt das Moderatorenduo der heurigen ORF-„Sommergespräche“, die am Montag im und vor dem neuen ORF-Newsroom in ihre 40. Auf der nur mit einigen Olivenbäumchen spärlich dekorierten Terrasse am Küniglberg herrschte am Montag allerdings recht herbstliches Ambiente. Die eigens angefertigte Karikatur für Meinl-Reisinger wurde vom starken Wind anfangs beinahe vom Tisch geweht. Inhaltlich wurde nach einem kurzen Geplauder am Stehtisch im Sitzen zunächst auf pinke Regierungsambitionen fokussiert.
Die NEOS-Chefin schließt eine Koalition mit der ÖVP nicht aus und bezeichnet die Kalte Progression als "eine Form der Wegelagerei".
Die Frage Pötzelsbergers, ob das nicht sehr hart formuliert sei, bejahte sie, aber man müsse das im Zeichen einer "wehrhaften Demokratie" so hart formulieren: "Es ist ein Verrat an unseren Werten." "Putin hatte immer das Kalkül, dass Europa das nicht durchhält. Russland darf den Krieg nicht gewinnen und die Ukraine nicht vernichten." Die, die eine Aufhebung der Sanktionen fordern, seien "Putins Verbündete in Europa": "Die extremen Rechten. In Österreich die FPÖ, vielleicht auch die Impfgegner, die sich seit Jahren an Destabilisierungskampagnen beteiligen. Klare Worte fand die NEOS-Chefin zum Thema Krieg in der Ukraine: "Putin hat einen Angriffskrieg gestartet und alle Möglichkeiten der Diplomatie zerbombt und zerschossen. Und: Höhere Löhne durch eine Senkung der Lohnnebenkosten. Die Angst, dass die Unternehmen sich bereichern – ein Argument, das ja oft gegen eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel angeführt wird ist, dass der Lebensmittelhandel sich möglicherweise die Senkung selbst einbehält – sieht sie nicht. Das neue österreichische Suizidpräventionsportal www.suizid-praevention.gv.at bietet Informationen zu Hilfsangeboten für drei Zielgruppen: Personen mit Suizidgedanken, Personen, die sich diesbezüglich Sorgen um andere machen, und Personen, die nahestehende Menschen durch Suizid verloren haben. Das sei kein österreichisches Thema und werde „befeuert von Populisten“. Sie würden „Verrat an der Gesellschaft machen“, denn so käme man nicht zu einer Lösung. Es sei „kein Kavaliersdelikt“ und es müsse klar sein, dass es Stoppschilder gibt. Kritik gab es auch an der SPÖ bzw. Wer Suizid-Gedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Auf die Frage, was Kickl denn gut könne, antwortete Meinl-Reisinger: „Das Maul aufreißen“. Wenig Wohlwollen hatte Meinl-Reisinger für die Freiheitliche Partei bzw.
Ukraine-Krieg, Teuerung, Pandemie und Klimanotstand – Politik ist zurzeit in erster Linie Krisenmanagement. Erster Gast bei den "Sommergesprächen 2022" ist NEOS ...
Braucht es in Krisenzeiten mehr Staat? Und wie verträgt sich das mit dem Selbstverständnis einer liberalen Partei? Die NEOS stellen die Neutralität in Frage. Welches alternative Sicherheitskonzept haben sie? 01:43 Min. 01:43 Min.
Die Neos-Chefin stellt sich in der diesjährigen ersten Ausgabe des Polit-TV-Formats auf dem Küniglberg den Fragen von Julia Schmuck und Tobias ...
Zur Eröffnung der ORF-„Sommergespräche“ wurde zum fünften Mal Beate Meinl-Reisinger (Neos) geladen. Die aktuellen Krisenherde dominierten das teils fahrig ...
Tobias Pötzelsberger und Julia Schmuck heißt das Moderatorenduo der heurigen ORF-„Sommergespräche“, die am Montag im und vor dem neuen ORF-Newsroom in ihre 40. Auf der nur mit einigen Olivenbäumchen spärlich dekorierten Terrasse am Küniglberg herrschte am Montag allerdings recht herbstliches Ambiente. Die eigens angefertigte Karikatur für Meinl-Reisinger wurde vom starken Wind anfangs beinahe vom Tisch geweht. Inhaltlich wurde nach einem kurzen Geplauder am Stehtisch im Sitzen zunächst auf pinke Regierungsambitionen fokussiert.
Erster Gast bei den "Sommergesprächen 2022" ist NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger. Sie spricht der Bundesregierung bei vielen Problemen die Lösungskompetenz ab.
NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger wünscht sich vor Beginn der Lohnverhandlungen im Herbst, dass die Löhne für die Arbeitnehmer "ordentlich steigen".
Wenn das nicht gehe, könne der Staat als Eigentümer theoretisch sich den gesamten Gewinn der Unternehmen auszahlen lassen - wobei das aber derzeit nicht sinnvoll sei, weil gerade jetzt in erneuerbare Energien investiert werden müsse. Klar abgelehnt wird von Meinl-Reisinger eine eigene Staatsanwaltschaft für die Verfolgung von Hass im Netz. Vielmehr müsse die Expertise in den bestehenden Behörden gestärkt werden. Natürlich könne eine Entkopplung des Gas- vom Strompreis durch das Ende der Merit Order nur auf europäischer Ebene erfolgen: "Aber ich habe von österreichischer Seite noch nicht gehört, dass man sich dafür einsetzt."
Die Neos-Parteichefin eröffnete die ORF-"Sommergespräche": Wofür Beate Meinl-Reisinger politisch steht, was sie von Herbert Kickl hält und wofür sie gerne ...
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Wien – Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger stellte sich am Montagabend den Fragen von Julia Schmuck und Tobias Pötzelsberger: Im Schnitt 590.000 (vorläufige ...
Wien – Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger stellte sich am Montagabend den Fragen von Julia Schmuck und Tobias Pötzelsberger: Im Schnitt 590.000 (vorläufige Gewichtung) Zuseherinnen und Zuseher verfolgten den Auftakt der heurigen ORF-"Sommergespräche" auf ORF 2. Das entspricht einem Marktanteil von 22 Prozent. Die anschließende Analyse in der "ZiB 2" erreichte im Schnitt 701.000 Menschen bei einem Marktanteil von 34 Prozent. 590.000 sahen ORF-"Sommergespräch" mit Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger