Auf breite Kritik bei den Grünen stieß ein Tweet von ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner zu den Asylantragszahlen. Gleich mehrere heftige Repliken kamen ...
"Hör auf, dich so über schutzsuchende Menschen zu äußern, Laura!", wandte er sich via Twitter direkt an Sachslehner. Grünen-Nationalratsabgeordnete Ewa Ernst-Dziedzic bezeichnete es als "schändlich", Ablenkung auf dem Rücken der Schwächsten zu betreiben. "Insgesamt 16.000 Asylansuchen wurden heuer bereits gestellt.
ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner sorgt mit einem Asyl-Sager auf Twitter für heftige Diskussionen zwischen den Koalitionsparteien.
Ich leide an derartigen Aussagen— Rudi Anschober (@rudi_anschober) https://t.co/B8tEaB1nYz June 5, 2022 Unser Land leidet unter Politikerinnen und Politikern, die auf dem Rücken Schutzsuchender politisches Kleingeld wechseln wollen https://t.co/ApGBVqLtlg June 5, 2022 Wenig überraschend stößt der Tweet auf heftige Kritik vom Koalitionspartner. "Dieser Thread ist beschämend! Unser Land leidet unter Politikerinnen und Politikern, die auf dem Rücken Schutzsuchender politisches Kleingeld wechseln wollen", schreibt etwa die grüne Nationalratsabgeordnete und stellvertretende Klubobfrau Meri Disoski.
Seit Jahresbeginn wurden in Österreich etwa 16.000 Asylanträge gestellt. Das ist mehr als in den Jahren 2018 bis 2020. Für Laura Sachslehner, ...
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. Die EU dürfe sich von der notwendigen Nachbarschaftshilfe für die Ukraine nicht dazu verleiten lassen, die Grenzen für alle Migranten zu öffnen. Ramsauer verlangte etwa eine Definition von „leiden“, Texta erinnerten an Kriege in Syrien und Afghanistan, nachdem Sachslehner diese Menschen als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet hatte. Auch Kunstschaffende wie die Linzer Hip-Hop Band Texta und Stimmen aus der Bevölkerung zeigten sich mit Sachslehners Aussage alles andere als einverstanden. Patienten leiden an schweren Krankheiten. Flüchtlinge aus der Ukraine leiden, wenn sie ihre Heimat verlassen müssen. Aber wer leidet, wenn 16.000 Asylwerber in Österreich einen Antrag stellen? Die Wiener Gemeinderätin Viktoria Spielmann (Grüne) meint, dass Sachslehner selbst eine Belastung in Österreich wäre. Für Laura Sachslehner, Generalsekretärin der ÖVP, ist das „ein Warnsignal, dass wir wachsam sein müssen“. Auf Twitter schrieb sie, dass Österreich unter den vielen Asylanträgen leiden würde und erntete dafür selbst vom eigenen Koalitionspartner Kritik. Leiden. Was für ein starkes Wort. Hunderte Millionen Menschen leiden an Hunger. Kinder leiden, wenn Eltern nicht für sie da sind. Als ich ihr zuletzt im „Club 3“ zuhörte, war ich sprachlos. Es brauche einen effektiven Schutz der Außengrenzen. „An den EU-Außengrenzen sind lückenlose Kontrollen notwendig. Nur hier zu leben, könne nicht reichen. Wie berichtet, stellen Menschen aus Afghanistan und Syrien die meisten Anträge. Flüchtlinge aus der Ukraine sind derzeit nur auf dem achten Platz, was als Hinweis dafür gewertet wird, dass die meisten von ihnen auf eine Rückkehr hoffen.
Die ÖVP-Generalsekretärin twitterte über stark gestiegene Asylantragszahlen, aus Sicht der Grünen menschenverachtend und rassistisch.
ÖVP und Grüne prallen einmal mehr in puncto Migrationspolitik aufeinander: Gleich mehrere Grüne rückten gegen die türkise Generalsekretärin aus, ...
Diese Entwicklung sorgt nun wenig überraschend in der türkis-grünen Koalition, in der das Thema Migrationspolitik ohnehin heikel und einst gar Anlass für die Konstruktion eines „koalitionsfreien Raums“ gewesen ist, einmal mehr für heftige Auseinandersetzungen. Laura Sachslehner, Generalsekretärin der ÖVP, schrieb am Sonntag auf Twitter: „Insgesamt 16.000 Asylansuchen wurden heuer bereits gestellt. Im April 2022 betrug das Plus sogar 214 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und bei all diesen Zahlen sind die laut Melderegister derzeit mehr als 70.000 Ukrainer noch gar nicht mitgezählt, sie tauchen in der Asylstatistik des Innenministeriums nämlich als Vertriebene nicht auf. Wien. Schon 2021 war aus österreichischer Sicht ein extrem starkes Fluchtjahr: Mehr als 40.000 Asylanträge wurden gestellt, in Relation zu den Einwohnern bedeutet das Platz zwei in der EU – und die Zahlen steigen weiter enorm. Weniger scharf, aber ebenso deutlich meldete sich der Abgeordnete Georg Bürstmayr zu Wort: „Nein, Österreich leidet nicht“, schrieb er auf Twitter. Österreich gewähre den Leuten jenen „Schutz, der ihnen zusteht“, so Bürstmayr. „Und das ist gut so, das ist Teil des Regierungsprogramms, und das wird so bleiben.“ (kk) Fast zwei Drittel der Asylanträge wurden von Syrern, Afghanen, Tunesiern und Türken gestellt. Denn in den ersten vier Monaten 2022 wurden 138 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahrs gestellt.
WIEN. ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner sieht sich nach Aussagen über Flüchtlinge mit Rassismus-Vorwürfen vonseiten des grünen Koalitionspartners ...
Zudem kritisierte er, dass die Grundversorgung der Vertriebenen aus der Ukraine oft nicht funktioniere. Vonseiten des grünen Koalitionspartners kam umgehend scharfe Kritik: Eva Ernst-Dziedzic, Migrations-Sprecherin der Grünen im Parlament, warf der ÖVP-Politikerin via Twitter "offen rassistische Polemik" vor. Zudem solle zwischen ukrainischen Flüchtlingen und Flüchtlingen aus anderen Ländern unterschieden werden.
Die EU dürfe sich von der notwendigen Nachbarschaftshilfe für die Ukraine nicht blenden und dazu verleiten lassen, die Grenzen für alle Migranten zu öffnen. Es ...
Datenschutzerklärungentnommen werden. Unverändert ist der größte Teil der Antragsteller männlich, konkret knapp 84 Prozent. Immerhin 30 Prozent sind unter 18 Jahren, während nur 0,5 Prozent über 65 sind. Im April waren es nur noch 21. Datenschutzerklärungentnommen werden. Datenschutzerklärungentnommen werden. Die Zahl der Asylanträge geht in Österreich deutlich nach oben.
Mitglieder der Grünen, Koalitionspartner der regierenden Österreichischen Volkspartei (ÖVP), bezeichneten die ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner als „ ...
In den ersten Monaten von 2022 sei zudem ein Viertel der Asylverfahren eingestellt worden, weil sich die Menschen nicht mehr im Land aufhielten. Außerdem dürfe die EU sich nicht von der “notwendigen Nachbarschaftshilfe” für die Ukraine “blenden” lassen und dazu führen, dass die Grenzen für alle Migranten geöffnet würden, so die konservative Politikerin. Mitglieder der Grünen, Koalitionspartner der regierenden Österreichischen Volkspartei (ÖVP), bezeichneten die ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner als „menschenverachtend“ und „rassistisch“ für ihre Äußerungen, dass Österreich unter einer hohen Zahl von Asylanträgen „leide.“
In der Koalition ist Pfingsten nicht gerade friedlich verlaufen. Anlass war eine Formulierung von VP-Generalsekretärin Laura Sachslehner.
Anzunehmen ist, dass das Asylthema weiter ein emotionaler Dauerkonfliktstoff in der Koalition bleibt. Sachslehner versuchte am Montag dann einen Mittelweg zwischen Position halten und doch ein bisschen abschwächen. Wieder wurde in einer Aussendung betont, dass Österreich "die zweithöchste Pro-Kopf-Belastung in der EU" habe. Die Aufregung speiste sich daraus, dass sie den Begriff "leiden" verwendete.
Am Wochenende sorgte ein Tweet von ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner für Kritik – in Deutschland sperrte Twitter die Kurzmeldung.
Grünen-Vizeklubchefin Meri Disoski verwendete in ihrer Replik den Ausdruck "beschämend" und meinte, Österreich leide unter Politikerinnen und Politikern, die auf dem Rücken Schutzsuchender politisches Kleingeld wechseln wollten. All diese Debatten spielten sich auf der Plattform Twitter ab und wurden dann auch mehr oder weniger groß von Zeitungen aufgegriffen. Das Plus gegenüber 2021 beträgt 138 Prozent. Die meisten Asylsuchenden stammen aus Afghanistan und Syrien. Von Jänner bis April 2022 haben 16.000 Personen einen Asylantrag gestellt.
Laura Sachslehner twitterte am Wochenende gegen Asylwerber. Die Grünen warfen der ÖVP-Generalsekretärin daraufhin Rassismus vor. In Deutschland wurde der ...
https://zackzack.at/wp-content/uploads/2022/06/Lignano.jpg 500 1000 Markus Steurer https://zackzack.at/wp-content/uploads/2021/06/Logo-Header-01.png Markus Steurer2022-06-07 11:33:072022-06-07 16:12:4620.000 Österreicher feierten wilde Party in Lignanohttps://zackzack.at/wp-content/uploads/2022/06/Lignano.jpg 500 1000 Markus Steurer https://zackzack.at/wp-content/uploads/2021/06/Logo-Header-01.png Markus Steurer2022-06-07 11:33:072022-06-07 16:12:4620.000 Österreicher feierten wilde Party in Lignano Dass man sich in solchen Fragen einen anderen Partner suchen könnte, wie das im Koalitionspaket als Option vereinbart ist, ist freilich unwahrscheinlich. Sachslehner versuchte am Montag dann einen Mittelweg zwischen Position halten und doch ein bisschen abschwächen. Wieder wurde in einer Aussendung betont, dass Österreich “die zweithöchste Pro-Kopf-Belastung in der EU” habe. https://zackzack.at/wp-content/uploads/2022/06/Lignano.jpg 500 1000 Markus Steurer https://zackzack.at/wp-content/uploads/2021/06/Logo-Header-01.png Markus Steurer2022-06-07 11:33:072022-06-07 16:12:4620.000 Österreicher feierten wilde Party in Lignanohttps://zackzack.at/wp-content/uploads/2022/06/Lignano.jpg 500 1000 Markus Steurer https://zackzack.at/wp-content/uploads/2021/06/Logo-Header-01.png Markus Steurer2022-06-07 11:33:072022-06-07 16:12:4620.000 Österreicher feierten wilde Party in Lignano https://zackzack.at/wp-content/uploads/2022/06/johnson.jpg 500 1000 Benedikt Faast https://zackzack.at/wp-content/uploads/2021/06/Logo-Header-01.png Benedikt Faast2022-06-07 12:58:452022-06-07 15:45:13Johnson übersteht Misstrauensvotum knapp – 40 Prozent der eigenen Abgeordneten gegen ihnhttps://zackzack.at/wp-content/uploads/2022/06/johnson.jpg 500 1000 Benedikt Faast https://zackzack.at/wp-content/uploads/2021/06/Logo-Header-01.png Benedikt Faast2022-06-07 12:58:452022-06-07 15:45:13Johnson übersteht Misstrauensvotum knapp – 40 Prozent der eigenen Abgeordneten gegen ihn Anzunehmen ist, dass das Asylthema weiter ein emotionaler Dauerkonfliktstoff in der Koalition bleibt. Grünen-Vizeklubchefin Meri Disoski verwendete in ihrer Replik den Ausdruck “beschämend” und meinte, Österreich leide unter Politikerinnen und Politikern, die auf dem Rücken Schutzsuchender politisches Kleingeld wechseln wollten. Das Plus gegenüber 2021 beträgt 138 Prozent. Die meisten Asylsuchenden stammen aus Afghanistan und Syrien. Von Jänner bis April 2022 haben 16.000 Personen einen Asylantrag gestellt. https://zackzack.at/wp-content/uploads/2022/06/johnson.jpg 500 1000 Benedikt Faast https://zackzack.at/wp-content/uploads/2021/06/Logo-Header-01.png Benedikt Faast2022-06-07 12:58:452022-06-07 15:45:13Johnson übersteht Misstrauensvotum knapp – 40 Prozent der eigenen Abgeordneten gegen ihnhttps://zackzack.at/wp-content/uploads/2022/06/johnson.jpg 500 1000 Benedikt Faast https://zackzack.at/wp-content/uploads/2021/06/Logo-Header-01.png Benedikt Faast2022-06-07 12:58:452022-06-07 15:45:13Johnson übersteht Misstrauensvotum knapp – 40 Prozent der eigenen Abgeordneten gegen ihn Der Abgeordnete Lukas Hammer litt eigenen Angaben zu Folge “bei so viel Menschenverachtung in einem Tweet” und Mandatar und Anwalt Georg Bürstmayr meinte: “Nein, Österreich leidet nicht. Die Aufregung speiste sich daraus, dass sie den Begriff “leiden” verwendete. In Deutschland wurde der Tweet sogar gesperrt.