Boris Becker

2022 - 4 - 4

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Justiz: Endspiel vor Gericht in London: Droht Boris Becker eine ... (Augsburger Allgemeine)

Das Urteil gegen Boris Becker dürfte bald fallen. Doch wie der Prozess zu seiner Insolvenz ausgeht, scheint nach der Befragung des Ex-Tennis-Stars offen.

Becker blieb in der Befragung seiner Argumentationslinie treu: Er habe nicht gelogen, nichts verschleiert. Sie begründetet das damit, dass er kurz nach der Bankrotterklärung von einem Amt als Direktor eines Unternehmens zurückgetreten sei, noch vor der Rücksprache mit seinen Beratern. Beckers Verteidiger legte jedoch nahe, dass nicht etwa Becker selbst, sondern einer seiner Berater diesen Schritt eingeleitet habe. Darüber hinaus befragte ihn die Staatsanwältin zum Verbleib seiner Pokale. Hat er verschleiert, wo sie sind, indem er seine „Geschichte“ immer wieder änderte? Mal habe er nicht gewusst, wo sie sind, dann doch. Dass Boris Becker das mediale Interesse zu schätzen weiß , ist unwahrscheinlich. Laidlaw betonte, dass Becker versucht habe, die Trophäen ausfindig zu machen. Boris Becker hat im Tennis immer bis zuletzt gekämpft. Er war mit Leidenschaft bei der Sache. Authentisch. Dafür liebten ihn die Deutschen und viele interessieren sich noch immer für ihn.

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Seelenruhig nimmt die Staatsanwältin Boris Becker auseinander (DIE WELT)

Der Prozess gegen Boris Becker biegt auf die Zielgerade ein. Die Staatsanwältin überzieht den ehemaligen Tennisstar mit konkreten Vorwürfen, die der kaum ...

Es drohen bis zu sieben Jahre Haft. Im Londoner Strafprozess gegen Boris Becker hat die Anklage dem Ex-Tennisstar erneut mit Nachdruck vorgeworfen, seinem Insolvenzverwalter die Unwahrheit gesagt zu haben. Bis zu sieben Jahre Haft Dem ehemaligen Tennisstar wird vorgeworfen, Vermögenswerte nicht ordnungsgemäß angegeben zu haben. „Sie verschleierten seinerzeit ihren Besitz? Sie machen hier einen auf ignorant?“ Antwort: „Das trifft nicht zu.“ Die Staatsanwältin konfrontierte den Leimener damit, dass er bereits 2002 in Deutschland wegen Steuerhinterziehung vor Gericht stand und damals bereits „Probleme damit hatte, Informationen offenzulegen“. Chalkley erinnerte Becker auch daran, dass er zweimal eine Hypothek auf das Haus hatte aufnehmen wollen, in dem seine Mutter wohnte – im Insolvenzverfahren dieses Haus aber gar nicht als seinen Besitz aufgezeigt hatte. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft. Arndt Striegler berichtet vom Prozessauftakt. Der Prozess gegen Boris Becker biegt auf die Zielgerade ein. Becker habe nach seiner Privatinsolvenz im Juni 2017 absichtlich hohe Summen auf andere Konten überwiesen, um das Geld dem Zugriff zu entziehen, sagte Staatsanwältin Rebecca Chalkley am Montag vor dem Gericht Southwark Crown Court. Chalkley nahm den Angeklagten in ihrem Verhör am Montagnachmittag seelenruhig, aber brutal auseinander. Sport Seelenruhig, aber brutal nimmt die Staatsanwältin Boris Becker auseinander „Für Boris Becker wird es das härteste Match seines Lebens werden“ Boris Becker steht in London wegen Insolvenzverschleppung vor Gericht. Er soll in einem Insolvenzverfahren Vermögenswerte unterschlagen und Informationspflichten nicht eingehalten haben.

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Boris Becker: Weiß nicht, wo Pokale sind (ORF.at)

Der frühere Tennisstar Boris Becker weiß nach eigenen Angaben nicht, wo sich mehrere wichtige Pokale befinden. Er habe keine Ahnung, sagte Becker heute als ...

Becker sagte, im Haus seiner Mutter befänden sich viele Pokale. „Hoffentlich sind alle Trophäen, die Sie suchen, dort“, sagte er. Es sei kaum vorstellbar, dass einige der wichtigsten Pokale aus Beckers Karriere einfach verschwunden seien, sagte Staatsanwältin Rebecca Chalkley. Vielmehr wolle er die Auszeichnungen zurückhalten. „Das ist nicht korrekt“, sagte der Ex-Sportler. Ohnehin sei er meistens schnell zu einem anderen Turnier weitergereist.

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Tennis News: Boris Becker bestreitet Täuschung der Behörden (Sky Sport)

Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker hat eine absichtliche Täuschung der Behörden über den Verbleib seiner Tennis-Trophäen bestritten.

Schließen Schließen Staatsanwältin Rebecca Chalkley hatte dem 54-Jährigen in dessen Prozess vorgeworfen, die Finanzbeamten "an der Nase herumgeführt" zu haben, als er behauptete, nichts über den Standort vieler Pokale zu wissen.

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Boris Becker bestreitet Täuschung über Verbleib seiner Trophäen (SPORT1)

Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker hat eine absichtliche Täuschung der Behörden über den Verbleib seiner Tennis-Trophäen bestritten.

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Boris Becker: Staatsanwältin kurz vor Prozess-Höhepunkt: "Alle ... (BUNTE.de)

Hat Boris Becker seine Turnierpokale absichtlich versteckt oder weiß er, wie behauptet, wirklich nicht, wo sie abgeblieben sind?

"Sie wollten das Geld loswerden", sagte Chalkley. "Sie wollten das Geld verstecken." Becker sagte am Montag, im Haus seiner Mutter befänden sich viele Pokale. "Hoffentlich sind alle Trophäen, die Sie suchen, dort", so der 54-Jährige. Boris Becker wollte laut Staatsanwältin "das Geld verstecken"Die Anklage zweifelte die Angaben an. Der 54-Jährige wies die Vorwürfe zurück: "Das ist nicht korrekt", betonte er wiederholt. Es sei kaum vorstellbar, dass einige der wichtigsten Pokale aus Beckers Karriere einfach verschwunden seien, sagte Staatsanwältin Rebecca Chalkley. Vielmehr wolle er die Auszeichnungen zurückhalten. "Das ist nicht korrekt", sagte der Ex-Sportler. Chalkley warf Becker vor, die Trophäen – sowie mehrere Konten und Immobilien – vorsätzlich dem Zugriff seines Insolvenzverwalters Mark Ford zu entziehen. Becker habe nach seiner Privatinsolvenz im Juni 2017 absichtlich hohe Summen auf andere Konten überwiesen, um das Geld dem Zugriff zu entziehen, warf Staatsanwältin Chalkley ihm weiterhin vor. In London kämpft Becker nun um seine Freiheit – und das, was von seinem Ruf noch übrig ist. In London neigt sich der Strafprozess gegen den früheren deutschen Tennisstar Boris Becker (54) dem Ende zu. Er habe "immer noch" keine Ahnung, sagte Becker am Montag als Angeklagter im Londoner Gericht Southwark Crown Court. Auch sein früherer Manager Ion Tiriac, bei dem sich einige Trophäen lange befunden hätten, wisse dies nicht. Staatsanwältin Rebecca Chalkley hat deutlich gemacht, dass sie der Verteidigungslinie, Becker sei einfach von Grund auf naiv gewesen, keinen Glauben schenkt. Staatsanwältin Rebecca Chalkley warf ihm am Montag vor, sich hinter seinen Beratern zu verstecken und unwissend zu stellen. Staatsanwältin Rebecca Chalkley warf ihm am Montag vor, sich hinter seinen Beratern zu verstecken und unwissend zu stellen. Richterin Taylor und die zwölf Geschworenen müssen unter anderem darüber entscheiden, ob der frühere Tennisstar die Wahrheit gesagt hat, als er am Montag behauptete, er wisse nicht, wo sich einige seiner wichtigen Tennis-Pokale befinden.

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Boris Becker weiß nicht, wo seine Pokale sind (derStandard.de)

Ex-Tennisstar wies Vorwürfe in Londoner Prozess zurück – Für Anklägerin unglaubwürdig: "Sie wollten das Geld verstecken"

Die Anklage zweifelte die Angaben an. Die Anklage zweifelte die Angaben an. Er habe keine Ahnung, sagte Becker am Montag als Angeklagter im Londoner Gericht Southwark Crown Court. Auch sein früherer Manager Ion Tiriac, bei dem sich einige Trophäen lange befunden hätten, wisse dies nicht.

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Prozesse: Endspiel für Boris Becker vor Gericht (ZEIT ONLINE)

Hier der Centre Court von Wimbledon, genannt Beckers «Wohnzimmer», wo er drei Mal das wohl wichtigste Tennisturnier der Welt gewann. Dort der fensterlose Saal ...

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Tennis - Boris Becker bestreitet Täuschung über Verbleib seiner ... (SPOX.com)

Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker hat eine absichtliche Täuschung der Behörden über den Verbleib seiner Tennis-Trophäen bestritten.

Staatsanwältin Rebecca Chalkley hatte dem 54-Jährigen in dessen Prozess vorgeworfen, die Finanzbeamten "an der Nase herumgeführt" zu haben, als er behauptete, nichts über den Standort vieler Pokale zu wissen. Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker hat eine absichtliche Täuschung der Behörden über den Verbleib seiner Tennis-Trophäen bestritten. Becker hatte zuvor angegeben, dass ihm "viele" seiner Trophäen fehlen würden. Dies sei kaum vorstellbar, entgegnete Chalkley im Londoner Gericht Southwark Crown Court.

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Boris Becker: Prozess neigt sich dem Ende entgegen – Plädoyers ... (RND)

Einst hechtete sich Boris Becker in London in die Herzen der Tennisfans. Nun droht ihm in der britischen Hauptstadt im schlimmsten Fall sogar eine ...

Es folgte ein kometenhafter Aufstieg. Dank Becker – und dem weiblichen Pendant Steffi Graf – stand Tennis plötzlich in der Gunst der Deutschen weit oben. „Lassen Sie sich nicht von der Prominenz des Angeklagten ablenken“, hatte Richterin Taylor den Geschworenen zu Prozessbeginn auf den Weg gegeben. Glaubt ihm die Richterin? Der Prozess in London neigt sich dem Ende entgegen. Er habe nicht gewusst, dass Konten auf seinen Namen angelegt wurden, dass ihm Immobilien wie sein Elternhaus in Leimen überschrieben wurden. Glaubt ihm die Richterin? Der Prozess in London neigt sich dem Ende entgegen. Als Becker sensationell 1985 zum ersten Mal in Wimbledon siegte, wurde der 17-jährige Leimener über Nacht zum Wunderkind – und reich. Die „Marke Becker“ sei beschädigt, Werbepartner winken ab, Immobilien muss er unter Wert verkaufen. Crown Court statt Centre Court: Trotz der kurzen Distanz war es lange undenkbar, dass Beckers Leben ihn einmal hierher führen würde. Über 15 Jahre hechtete der Blondschopf über die Tennisplätze, sein Spiel riss Millionen mit – und er war erfolgreich. Die Anklage wirft ihm vor, dem Insolvenzverwalter Geld, Wertgegenstände wie Trophäen und Immobilien verschwiegen zu haben. In London spiegeln sich Glanz und Tristesse des ehemaligen Ausnahmesportlers wider. Hochkonzentriert und sichtbar angespannt zeigt sich Becker seit Prozessbeginn am 21. Dort der fensterlose Saal Nummer 3 im Gericht Southwark Crown Court, in dem seit Tagen über das Schicksal des mittlerweile 54-Jährigen verhandelt wird.

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Boris Becker bestreitet Täuschung über Verbleib seiner Trophäen (tennisnet.com)

Becker hatte zuvor angegeben, dass ihm "viele" seiner Trophäen fehlen würden. Dies sei kaum vorstellbar, entgegnete Chalkley im Londoner Gericht Southwark Crown ...

Staatsanwältin Rebecca Chalkley hatte Boris Becker in dessen Prozess vorgeworfen, die Finanzbeamten "an der Nase herumgeführt" zu haben, als er behauptete, nichts über den Standort vieler Pokale zu wissen. Becker hatte zuvor angegeben, dass ihm "viele" seiner Trophäen fehlen würden. Dies sei kaum vorstellbar, entgegnete Chalkley im Londoner Gericht Southwark Crown Court. Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker hat eine absichtliche Täuschung der Behörden über den Verbleib seiner Trophäen bestritten.

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Boris Becker: 13 Menschen entscheiden, ob er ins Gefängnis muss ... (BUNTE.de)

Der Prozess gegen Boris Becker geht in die finale Phase. Nun entscheiden 13 Menschen, ob die Tennis-Legende ins Gefängnis muss - und wie lange. | BUNTE.de.

Bis zu sieben Jahre Haft drohen Boris Becker - mehr dazu im Video. Danach entscheiden 13 Menschen über die Zukunft des 54-Jährigen - also darüber, ob er in Haft muss und wie lange. Jetzt wird es richtig spannend für Boris Becker (54). Im Prozess gegen die Tennis-Legende stehen am Dienstag die Plädoyers von Verteidigung und Staatsanwaltschaft an.

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Sieben Jahre Haft drohen: Anklage sieht Schuld von Boris Becker in ... (Kleine Zeitung)

Im Londoner Strafprozess gegen Boris Becker ist die Anklage von der Schuld des deutschen Ex-Tennisstars überzeugt. Theoretisch drohen ihm nun bis zu sieben ...

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Boris-Becker-Prozess: „Dieser Deutsche hat den Briten das Herz ... (DIE WELT)

Am Dienstag hielten Anklage und Verteidigung ihre Plädoyers. Nervös ging Becker vor Beginn der Verhandlung im Anklagestand auf und ab, ehe die Richterin den ...

Was nicht nur ein sportlicher Triumph war – das war auch ein Deutscher, der den Briten das Herz gestohlen hat.“ Das Urteil könnte noch diese Woche erfolgen Von diesem Moment an, so der Verteidiger, sei Beckers Leben kein normales Leben mehr gewesen. Dinge übersehen, die anderen sofort klar sind“, so Beckers Anwalt. Das aber sei noch kein Verbrechen. Die Jury möge Boris Becker deshalb fair behandeln. Tennis „Dieser Deutsche hat den Briten das Herz gestohlen“ „Boris Becker scheint nicht sonderlich besorgt zu sein“ Im Prozess gegen Boris Becker stehen die Plädoyers von Verteidigung und Staatsanwaltschaft an. Nach leisem Zurufen seiner Lebensgefährtin kehrte Becker sichtlich beschämt an seinen Platz zurück. Am Dienstagnachmittag kam es nun ganz auf Beckers Anwalt Jonathan Laidlaw an, die Jury in den Schlusserklärungen von der Unschuld seines Mandanten zu überzeugen. Die neun Männer und eine Frau lauschten aufmerksam, als Laidlaw an den jungen Rotschopf auf dem Center Court erinnerte: „Einige von Ihnen werden sich an 1985 erinnern. In diesem schäbigen Hinterhof kommt Boris Beckers Tennisleben unter den Hammer „Er hat sich bereits in Deutschland die Finger verbrannt“, erklärte Chalkley hinsichtlich der Verurteilung 2002 in München wegen Steuerhinterziehung: „Trotzdem hat er nichts offengelegt, weil er wusste, dass er das Geld dann verliert.“ Becker, wieder in weißem Hemd, dunkelblauem Anzug und schwarzen Sneakers, wurde zum wahrscheinlich letzten Verhandlungstag nicht nur von seiner Lebensgefährtin Lilian de Carvalho Monteira begleitet. Beckers Anwalt setzt auf ein simples Argument. Und er selbst wirkt zunehmend nervös. Nur noch wenige Tage, vielleicht sogar Stunden wird es dauern, bis Boris Becker um seine nahe Zukunft weiß. Über diese wird aber nicht der 54-Jährige entscheiden, sondern die Geschworenen an einem Londoner Gericht, die voraussichtlich ab Mittwoch über Schuld oder Unschuld des Deutschen befinden müssen. Am Dienstag hielten Anklage und Verteidigung ihre Plädoyers. Nervös ging Becker vor Beginn der Verhandlung im Anklagestand auf und ab, ehe die Richterin den Saal betrat.

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Strafprozess in London: Anklage sieht Boris Beckers Schuld als ... (DER SPIEGEL)

Boris Becker drohen wegen mutmaßlicher Insolvenzverschleppung bis zu sieben Jahre Haft. Bei den Schlussplädoyers stellt ihn sein Anwalt als »hoffnungslos ...

Becker habe absichtlich seinem Insolvenzverwalter nicht seine gesamten Wertgegenstände offengelegt, sagte Chalkley. »Es ist nicht plausibel, dass Mr Becker nicht weiß, wo seine Trophäen sind.« Der 54-Jährige habe zudem vorsätzlich mehrere Konten verschwiegen oder den Besitz von Immobilien nicht offengelegt. Becker hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, er sei falsch beraten worden. Sollten sie Becker für schuldig befinden, legt die Richterin im Anschluss das Strafmaß fest. »Dieser Sieg von 1985 hat sein Leben verändert.« Die plötzliche Bekanntheit und das neue Vermögen hätten allerlei Berater angezogen, sagte Laidlaw. Becker sei »manchmal zu vertrauensselig gewesen sein oder zu abhängig von diesem Rat.« Der Sportler sei oft zu beschäftigt gewesen, manchmal auch zu faul, um sich um finanzielle Fragen zu kümmern. »Dieser Mann ist hoffnungslos mit Geld.«Becker habe den Eindruck, dass er besser hätte beraten werden können, sagte Laidlaw. Es sei aber kein Verbrechen, nicht auf Rat zu hören oder schlecht beraten zu werden. Beckers Wimbledon-Sieg als 17-Jähriger habe ihn auf einen Schlag ins Rampenlicht katapultiert. Ein konkretes Strafmaß forderte sie – wie in Großbritannien üblich – nicht.

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Boris Becker: Die Wahrheit über seine Finanzen – wie konnte es so ... (t-online.de)

Seine Schulden, seine Zukunft. Boris Beckers Finanzen sind nun kein Geheimnis mehr ... Anklage und Verteidigung haben ihre Schlussplädoyers gehalten. Nun liegt ...

Seine private Insolvenz habe keinen Einfluss auf seine geschäftlichen Tätigkeiten. Seine Firma sei "nicht betroffen", so Becker. Aussagen, die er ähnlich auch schon 2017 in der "Neuen Zürcher Zeitung" traf: "Es ist irrsinnig zu glauben, ich sei pleite", sagte er damals. "Manchmal mag er zu vertrauensselig gewesen sein oder zu abhängig von diesem Rat", so sein Anwalt Jonathan Laidlaw am Dienstag in seinen Schlussworten vor Gericht. Becker sei oft zu beschäftigt gewesen, manchmal auch zu faul, um sich um finanzielle Fragen zu kümmern. Das hatte er bereits im Februar dieses Jahres in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" berichtet. Gut 25 Millionen US-Dollar sammelte Boris Becker laut eigenen Angaben im Laufe der Karriere als Preisgeld ein – dazu, so schätzt er selbst, die gleiche Summe mit Werbeeinnahmen. Umgerechnet also knapp 46 Millionen Euro, verdient während eines kometenhaften Aufstiegs. Seine Laufbahn begann 1984 und endete mit seinem Rücktritt am 25. Die "Marke Becker" sei beschädigt, so der vierfache Vater vor Gericht. Doch mehr noch: Jetzt droht Becker im schlimmsten Fall der Knast. Die Anklage sieht als erwiesen an, dass er seinem Insolvenzverwalter mehrere Wertgegenstände wie Immobilien, Konten und wichtige Trophäen verschwiegen hat. Dieses Gerichtsverfahren am Southwark Crown Court in London hat schon jetzt vieles verändert. Boris Becker, der einst so schillernde Wimbledon-Sieger und gefeierte Tennisstar, musste so manch privates Detail über sich preisgeben.

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